Alt Pfadfinder Rosenheim


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Wort-Gottesdienst in St.Jakob am 30. September 2017

Rohrdorf2017WortGottesdienstAlt-Pfadfinder Jahres-Treffen
in Rohrdorf am 30. September 2017


Wort-Gottesdienst
in der Kirche St.Jakobus



Wechsel-Gebet nach Psalm 36, 6-10

Deine Güte ist wie der Himmel unvorstellbar weit,
und Deine Wahrheit so weit, wie die Wolken ziehen.
So unerschütterlich wie die mächtigen Berge
ist Deine Gerechtigkeit.
So unermesslich tief wie die Meere,
sind Deine Entscheidungen für uns.

Deine Güte ist wie der Himmel unvorstellbar weit,
und Deine Wahrheit so weit, wie die Wolken ziehen.
Du breitest Deine Flügel über allen aus,
die bei Dir Schutz suchen.
In Deinem Schatten finden sie Zuflucht
und können aufatmen.

Deine Güte ist wie der Himmel unvorstellbar weit,
und Deine Wahrheit so weit, wie die Wolken ziehen.
Alle sollen satt werden
von den reichen Gütern Deiner Erde.
Ein großer Strom der Lebensfreude
soll ihren Durst stillen.

Deine Güte ist wie der Himmel unvorstellbar weit,
und Deine Wahrheit so weit, wie die Wolken ziehen.
Du bist die Quelle - alles Leben strömt aus Dir,
in Deinem Licht entdecken wir die Hoffnung neu.


Fürbitten

V Gott der Liebe, du schenkst uns das Brot des Lebens.
Nahrung wird genug produziert, Wasser gibt es für alle.
Lass alle Menschen daran Anteil haben,
damit niemand Hunger und Durst leiden muss.

A Stärke uns, Gott, zu versöhnendem Handeln.

V Gott des Lebens,
wir beten für Menschen ohne Obdach und ohne Arbeit,
für die, die auf der Flucht aus ihrer Heimat sind.
Heute denken wir besonders an die 500.000 Rohingyas,
die aus Myanmar nach Bangladesch flüchten mussten.
Lass sie die Hoffnung nicht aufgeben
und ein Leben in Würde wieder in ihrer Heimat finden.

A Stärke uns, Gott, zu versöhnendem Handeln.

V Gott des Friedens,
wir beten für Staaten und Völker, die zerstritten sind.
Lass alle Verantwortlichen Mut zu Vergebung und Frieden finden
und auf Gewalt verzichten.

A Stärke uns, Gott, zu versöhnendem Handeln.

V Gott des Lebens,
lass uns beten für die Kranken und Leidenden, die Alten, die Klagenden,
dass sie Unterstützung finden mögen und Menschen, die Zeit für sie haben.
Besonders beten wir heute für unsere verstorbenen Freunde und Angehörige,
nimm sie alle auf in dein Reich und
lass sie bei dir ewige Freude und Heimat finden.

A Stärke uns, Gott, zu versöhnendem Handeln.

V Gott des Lebens,
lehre uns, fair zu leben und zu handeln!
Lass uns einander in Liebe und Solidarität begegnen.
Lenke du, o Gott, unseren Geist und unsere Hände,
damit wir mutiger handeln und gerecht teilen.


Glaubensbekenntnis

Ich glaube an Gott,
der Liebe ist und der die Erde allen Menschen anvertraut hat.
Ich glaube an Jesus Christus,
der kam, um uns zu heilen und uns von Unterdrückung zu befreien.
Ich glaube an den Geist Gottes,
der in und durch alle wirkt, die sich der Wahrheit zuwenden.
Ich glaube nicht an das Recht des Stärksten,
noch an die Kraft der Waffen,
noch an die Macht der Unterdrückung.

Ich glaube nicht,
dass Krieg und Hunger unvermeidlich sind
und Frieden nicht zu erreichen ist.
Ich glaube an die Menschenrechte,
an die Solidarität aller Menschen,
an die Macht der Gewaltlosigkeit.

Ich glaube an die Liebe mit offenen Händen,
an Frieden auf Erden.
Ich glaube an Gottes verwandelnde Macht,
an seine Verheißung eines neuen Himmels
und einer neuen Erde,
wo Gerechtigkeit und Frieden blühen werden.


1.10.17 08:05


Jahrestreffen 2017 in Rohrdorf

AltPfadfinder JahresTreffen 2017 Rohrdorf

Kolbermoor, August 2017


Liebe Freundinnen und Freunde !

Wir laden Euch zu unserem diesjährigen Alt-Pfadfinder-Treffen ein.

Am Samstag, 30. September 2017 um 16 Uhr

feiern wir mit Gemeindereferentin Hannelore Maurer von St. Nikolaus in Rosenheim
den Gottesdienst in der Pfarrkirche "St. Jakobus d.Ä." in Rohrdorf.

Im Anschluss daran gibt es eine kurze Kirchenführung, dann besuchen wir das "Achentaler Heimathaus" - hinter dem Rathaus - und sehen uns dort den Kurzfilm "Der Raub der Kirchenglocke von Rohrdorf" an bzw. die Rettung der Apostel-Glocke des "Haselnussvereins" im Jahr 1942.

Zum gemütlichen Beisammensein treffen wir uns anschließend
Im Christl's Restaurant & Café am Ortseingang.

Parkplätze gibt es links neben der Kirche an der Kirchenmauer, rechts vor dem Pfarrhof neben der Kirche oder am besten gleich vor Christl's Restaurant

Wir freuen uns auf das Wiedersehen mit vielen treuen Freundinnen und Freunden!

Euer Paul und Georg

Eine organisatorische Bitte:
Wir hoffen auf ein Lebenszeichen von denen,
die nicht an unserem Treffen teilnehmen können !

Teilt uns bitte Änderungen mit: Anschrift, Telefon, e-mail etc.

Das Treffen 2018 findet wieder am letzten Wochenende im September statt.

Paul Zehetmeir
Obere Breitensteinstraße 35
83059 Kolbermoor
Telefon 08031 - 92913
e-mail:christaz@t-online.de

Georg Schmid
Pettenkofer Str. 21
83022 Rosenheim
Telefon 08031-3523960
e-mail:georg.schmid.ro@gmx.de


8.8.17 11:13


Landschaftspflege in Unterwössen in der Hollandau

Entbuschung 2017 Hollandau
Der Große Pfad führt durchs Unterholz

Liebe Freunde der Pfadfinderei und
des zünftigen Senioren-Daseins!

Zu einem "Almputz als Seniorensport" laden wir Euch in diesem Jahr wieder zu einer Entbuschungsaktion ein.
Wir kehren dorthin zurück, wo wir 2009 begonnen haben,
in die Hollandau in Unterwössen.
Die Arbeit wird nicht so anstrengend wie damals.
Wir arbeiten nicht auf Steilhängen
sondern auf einer Buckelwiese.
Wir Altpfadis haben mit der Pfadfinderei
ein gutes, erlebnisreiches Leben erlernt und gelebt.
Unser letztes Pulver geben wir für den "Schwendungs-Spaß".
Wir folgen dem Vermächtnis unseres Gründers Baden-Powell
"… versucht die Welt ein wenig besser zu machen,
haltet fest an Eurem Pfadfinderversprechen,
auch wenn ihr aufgehört habt Jugend zu sein …."

Wie in den vergangenen Jahren geht der Erlös nach Bangladesh, einem der ärmsten und vom Klima bedrohten Länder.
Dort unterstützen wir das Schulprojekt "METI"
für eine Ausbildung im Gartenbau und in Photovoltaik.
METI heißt Modern Education Trainings Institut
Unsere Arbeit für die bisherigen 7 Einsätze in den Chiemgauer Alpen wurde mit 14.000 Euro entlohnt.
Wir helfen unserer heimatlichen Vegetation, der Jugend in einem fernen Land auf gute Lebens- und Berufspfade und unseren alten Knochen auf die Beine.
Wann?
26., 27., 28. September 2017
( Dienstag - Mittwoch - Donnerstag )
Wo?
Unterwössen (Salzburger Autobahn, Ausfahrt Bernau,
Richtung Grassau, Marquardtstein…).
an der Kirche in Unterwössen
wartet jeden Tag um 8:00 Uhr
ein Abholdienst
Auch eintägiges Mitmachen ist willkommen.
Übernachten können wir in der Maserer-Forsthütte.
Sie ist mit dem Auto in 10 Min. in Richtung Reit in Winkl auf der Maserer-Passhöhe zu erreichen.
Für freie Kost und Wohnung ist gesorgt.
Für die Übernachtung bitte Schlafsack mitbringen.

Anmeldung bei Georg Schmid: 08031-3523960
E-Mail: georg.schmid.ro@gmx.de, Handy: 0179-7879523

Mitzubringen?

Arbeitshandschuhe, Bergschuhe (evtl. Gummistiefel),
Baumscheren sind nicht notwendig.
Peter Rauch arbeitet mit seiner Motorsense vor, das Schnittgut wird nur abgeräumt.
Steigt mit ein in den Arbeits-Ring für Landschafts-Pflege -
Entwicklung in Bangladesh - und Freude an gelungener Arbeit!

Einsatzleitung: Sepp Heringer
Organisation: Georg Schmid


Unser Altpfadfinder-Jahrestreffen beginnt
am Samstag, 30. September 2017
um 16:00 Uhr mit dem Gottesdienst
in der Kirche St. Jakobus d.Ä. in Rohrdorf.
Die Einladung folgt!



4.8.17 12:12


Die Vaterunser-Bitte

Die Vaterunser-Bitte in Frankreich

Nicht mehr Gott führt in Versuchung


»Im französischsprachigen Raum wurde der Text des Vaterunsers
für die liturgische Feier leicht verändert.
Betroffen ist die vorletzte Bitte "Und führe uns nicht in Versuchung".

Der bisherige Text auf Französisch lautete:
"Ne nous soumets pas à la tentation"
( Unterwerfe uns nicht der Versuchung ).
Die erneuerte Fassung verwendet ein anderes Verb:
"Ne nous laisse pas entrer en tentation":
Und lass uns nicht in Versuchung geraten.

Die neue Übersetzung, die ab Dezember auch
in der französischsprachigen Schweiz gültig ist,
greift die Kritik auf,
wonach Gott unmöglich die Glaubenden selbst "in Versuchung führen" könne.
Die Formulierung weist stattdessen auf Gottes Fürsorge hin,
die Menschen daran hindert, sündig zu werden.

Sollte jene missverständliche Bitte
nicht auch in deutscher Sprache neu formuliert werden?«


ger

Quelle: CIG Nr. 24/2017, Seite 271


Vater aller

Wie ich das Vaterunser mit meinen Worten bete:

Vater aller

Wir ehren deinen Namen
Dein Wille geschehe
Wir erwarten
deine Gegenwart
Das tägliche Brot
gibst du uns heute
Wir teilen es mit anderen
Vergib uns unsere Schuld
Wir verzeihen anderen
Bewahre uns
vor der Versuchung
Wir geben anderen
kein Ärgernis
Erlöse uns von dem Bösen
Von deinem Willen
sind wir alle geschaffen
Nimm uns bei dir auf

Ehre dem Schöpfer



24.6.17 23:18


Hungertod statt Auferstehung

In das Übel Geboren



In das Übel geboren

Als hätte es
die Übel dieser Welt
mit seinen Augen
schon gesehen
In Mutters Bauch
drang das Geschehen ein
Auf was hofft so
ein kleines Menschenleben

Auf die Erfüllung
daß es ist
Gezeugt aus Liebe oder
zur Vergeltung
im Krieg der Ungerechtigkeit

Wo soll es wachsen
Wo die Welt erlernen
Auf seinen ersten Schritt
lauert der Tod
Wie wird es
diese Welt erfahren

Die Ungleichheit
ist ihr Gesetz
Und was die Panzer
überfahren
Das hat kein Jetzt

Das ist Gewalt aus
der Vergangenheit
die heute nach
der Zukunft schreit


2017 © Heinz Kobald


17.4.17 06:43


23 Millionen - Ein Viertel von Deutschland

Hungertod anstatt Auferstehung

Hungertod anstatt Auferstehung



Extreme Dürre und beständige Gewalt in Afrika bedrohen über 23 Millionen Menschen mit dem Hungertod. Besonders in Kenia und im Südsudan.
Für annähernd fünf Millionen Menschen im Südsudan gibt es nicht mehr genug Lebensmittel. Ihnen droht der Tod aus Hunger.
"In der Stadt Wau sind in wenigen Wochen rund 5.000 Vertriebene aus der Region Jur River angekommen".
Jur River war eine der wenigen friedlichen Regionen in der Provinz Bahr al Ghazal.
Dort kommt es immer öfter zu bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen sesshaften Bauern und nomadisierenden Viehzüchtern. Sie kämpfen um den Zugang zu den noch vorhandenen Wasserstellen und Grasflächen.
In Schutzzonen und Sammelzentren um Wau suchen Menschen Zuflucht.
Dort messen Helfer den Grad der Unterernährung bei Kleinkindern unter fünf Jahren.
Über 18.200 Menschen können noch bis Ende September mit Nahrung wie Erdnusspaste, Öl und Zucker versorgt werden. Damit wird die Unterernährung bekämpft.



Seit über zwei Jahren arbeiten in Jur River ausländische und örtliche Organisationen an einem Programm zur Sicherung der Ernährung. Den dort lebenden Menschen soll die Grundlage für ihre Eigenversorgung geschaffen werden. Viele Hindernisse sind noch zu überwinden.
"Geflüchtete können nicht auf ihre Tiere achten oder auf ihren Feldern säen. Die Folgen sind ausfallende Ernten und die Hungersnot. Hilfsorganisationen können die Menschen außerhalb von Sammelzentren selten oder gar nicht erreichen."
Durch die anhaltende Dürre in der Provinz Unity in Nordkenia stehen 100.000 Menschen in den kommenden Monaten vor dem Hungertod. Durch die ausgefallene Regenzeit sind keine Ernten zu erwarten.
"Die Menschen essen teilweise zwei bis drei Tage nichts.
Andere verzehren das Fleisch verendeter Tiere. Das bedroht ihre Gesundheit zusätzlich."
Durchfallerkrankungen, Malaria und Unterernährung steigern sich beängstigend.
Die Viehherden sind auf ein Viertel des früheren Bestandes geschrumpft.
Die Menschen aus der Siedlung Nasinyono, in der Provinz Turkana, haben noch Reserven an Sorghum-Hirse für rund einen Monat. Die Ernten werden seit zwei Jahren mit einem Anbau-Programm erreicht.

Die Wasserversorgung ist bedroht

"Für Zwei Drittel der Menschen in der Turkana-Region mangelt es an der Versorgung mit Wasser."
Die Einwohner von Nasinyono sind mit ihrem Vieh auf der Suche nach Wasser bis in die benachbarten Länder. Die zurück gebliebenen Menschen trinken salzhaltiges und verunreinigtes Wasser aus einem Wasserloch.
"Sie haben versucht, den Salzgeschmack mit Zucker zu neutralisieren."



Jetzt wird die Lieferung von Trinkwasser organisiert. Zwei Lkw mit jeweils 20.000 Liter kamen in Nasinyono an. "Das reicht nur für wenige Tage."
Die medizinische Versorgung in Turkana versucht, sich auf die akuten Erkrankungen einzustellen.


Quelle: Die Johanniter


17.4.17 06:56


Georgstag 2017 in Urschalling

Georgstag 2017 Urschalling


Zum Georgstag treffen wir uns in diesem Jahr
in Urschalling am Freitag, den 5. Mai 2017
Treffpunkt um 12:00 am Parkplatz in Aschau vor dem Bahnhof
(kostenlose Parkplätze).

Um 12:43 fahren wir mit der "Vizinalbahn" - auch "Aschauer Bockerl" genannt - von Aschau zum "Hauptbahnhof" in Urschalling.
Fahrpreis Hin- und zurück 5,40 Euro. Wir kommen dort um 12:53 an - gehen gemütlich den Berg hinauf zur Kirche.
Um 13:45 halten wir in der Kirche eine Meditation zur Erinnerung an die Pfadfinder, die in den 60-ziger Jahren dort ihr Versprechen abgelegt haben.
Einige Gruppen sind dorthin sogar "gewallfahrt".
Die Kirchenführung beginnt um 14:00 Uhr.
Um 15:00 Uhr hocken wir in der "Mesnerstub'n" beieinander.
Ab 16:58 oder später fahren wir mit dem Zug wieder nach Aschau zurück.
Weitere Abfahrtszeiten: 18:25 - 19:24 -

Wir freuen uns auf Euer Kommen - allein oder "mit Anhang".
Paul Zehetmeir
Tel. 08031-92913, E-Mail: christaZ@t-online.de
Georg Schmid
Tel. 08031-3523960, E-Mail: georg.schmid.ro@gmx.de

Die "Vizinalbahn" von Aschau nach Prien hat eine lange Tradition.
( aus der Website von Aschau )

Gebaut wurde sie in den Jahren 1877/78 von dem Nürnberger Industriellen Dr. Theodor von Cramer-Klett. Zwei Jahre zuvor hatte er Schloss und Besitz Hohenaschau erworben.
Durch den Bau einer Verbindung zur bestehenden Hauptstrecke München-Salzburg wollte er den Holzreichtum des Prientales wirtschaftlich nutzen. Der Anschluss an das Schienennetz am 18. August 1878 brachte dem Priental eine aufstrebende Entwicklung.
Die Gemeinden des Prientales und seine Menschen lebten seit Mitte des 16. Jahrhunderts von der Eisenverarbeitung. Pankraz von Freyberg, hatte sich an den Erzgruben am Kressenberg (heute Autobahnausfahrt Neukirchen) und an der Eisenproduktion beteiligt. Er nutzte die dichten Waldungen des Prientales für die Verarbeitung vom Eisenerz.
Holz war neben der Wasserkraft die wichtigste Energiequelle. Im Bereich der Erzgruben war es wegen der Nähe zu den Salinen in Reichenhall und Berchtesgaden knapp geworden. Es lohnte sich, Eisenerz nach dem ersten Schmelzvorgang (in Form von "Flossen") über den Chiemsee und 40 km zu Lande auf Fuhrwerken bis zu den Eisenwerken am Hammerbach, südwestlich von Schloss Hohenaschau, zur Weiterverarbeitung zu transportieren.
Das brachte den Menschen im Tal der Prien über 350 Jahre lang Arbeit und Brot. Als Waldarbeiter, Köhler, Fuhrmann, Nagelschmied, Drahtzieher, Bauer oder Arbeiter in den Hammerschmieden gab ihnen das Eisen ihren Lohn.
Das Ende dieser wirtschaftlichen Entwicklung im Priental begann, als die Holzkohle und der Torf dem Konkurrenzdruck der Steinkohle nicht mehr standhielten. Die Folge davon war das endgültige "Aus" für die hiesigen Eisengewerke im Jahre 1879.

Urschalling - Kirche St. Jakobus

Mit einer weltberühmten, kontrovers diskutierten, Dreifaltigkeitsdarstellung ist die Kirche St. Jakobus in Urschalling weit über die Grenzen des Chiemgaus hinaus bekannt geworden.
St. Jakobus steht in seinem Bilderreichtum einzigartig da. Kaum ein Sakralbau blieb über die Jahrhunderte so gut erhalten.
In der Hochblüte der Romanik, als Auftragswerk der Grafen von Falkenstein wurde Urschalling zum ersten Mal ausgemalt. Das Kircheninnere ist von einem Bilderzyklus am Ende des 14. Jahrhunderts bedeckt. Er wurde 1600 vollständig übertüncht. So blieb er unbeschadet erhalten und führt dem Betrachter die Heilsgeschichte vor Augen. Der Wert der Fresken liegt in ihrer Vollständigkeit und zeitbedingten großen Form.



Hinter der hölzernen Kirchentür verbirgt sich ein kulturelles Schatzkistchen:
Die Kirche St. Jakobus mit ihren farbenfroh bemalten Wänden und Decken.
Das Gotteshaus vereint mehrere Epochen:
In dem romanischen Bauwerk sind heute größtenteils gotische Fresken zu sehen.
Der zwiebelförmige Kirchturm wurde erst 1711 im Barock ergänzt.
Die rund 900 Jahre alte Kirche ist in der Region einmalig.
"Bis hinunter nach Südtirol und weit über die Grenzen Bayerns hinaus
gibt es diesen gotischen Freskenzyklus von 1420 in dieser durchgängigen Form überhaupt nicht mehr.
Die Kirche selbst ist noch um einiges älter, so alt wie die Gemeinde Prien am Chiemsee."




Die einzigartige, aber umstrittene Dreifaltigkeits-Darstellung an der nördlichen Kirchendecke hat die kleine Chiemgauer Kirche weltberühmt gemacht.
In der Mittelfigur sehen einige Besucher eindeutig eine Frau als Symbol für einen weiblich-schöpferischen Aspekt des Gottesbildes.
Andere wollen darin eine rein männliche Dreifaltigkeits-Darstellung erkennen, die Figur in der Mitte ist nach dieser Interpretation ein junger Mann.



Da die Fresken in der Urschallinger Kirche so selten und kostbar sind, lassen sie sich nur vom Vorraum aus - vor dem Schutzgitter - bewundern. Selbst von dort aus hat der Besucher einen guten Blick auf den bunten Innenraum des Gotteshauses.
Die gotischen Fresken sind heute noch in Originalfarben zu sehen.
Erst 1920 entdeckte eine Mesnerin die seltenen Malereien unter einer Putzschicht aus Übermalungen aus anderen Epochen. Dieser dicke Putz war über 400 Jahre ein Schutz für die gotischen Fresken, deswegen mussten die Farben nicht nachgemalt oder aufgefrischt werden.



Von den Wänden und Decken blicken dem Besucher zahlreiche biblische Figuren und Heilige entgegen, gezeichnet in warmen Erdfarben - von Adam und Eva über die Märtyrer Laurentius und Stephanus bis hin zur Mutter Gottes mit dem Christuskind.

Quellen:

Helga Schömmer, Gäste- und Kirchenführerin
Chiemsee-Alpenland-Tourismus
B5 - Radio aktuell


7.4.17 17:50


Waar des was fias Neie Jahr ?

Was fias Neie Jahr

De Welt is durcharananda kemma
De Hirtn wern an andan Weg nemma
De Schaf findn koane Weidn nimma
In da Stod herin
wern de Leit oiwei schlimma
Aufn Land drauß
treibn si de Räiba ummanand
Koana hoat si an a Gsetz
De Lobby schreibt grad wieda a neis
De Richta sprechan
koa Recht fia de Arman
De Reichn kennan in ihra Gier
koa Dabarma

Bei de Wahln woaß koana
wem a sei Stimm gem kannt
De wo entscheidn soin
streitn grad midanand
As Parlament hat nix zum
sang beim Handls-Gsetz
De Regierung liagt weida
beim Fürsorge-Netz
Mia derfan oafach
ned so lang lem

Ned grad aufsang
Was kaputt ganga is
Dera Zeit muaßd was
dagegn hoitn
"Innehaltn" - sagt da Odilo
Steh bleibn - Ned so weida renna
De Technik bringt
am Mensch koa Heil
Ob a Automobil
koan Fahra ned braucht
Ob a App auf meim Smartphone
mei Zigarettn raucht
Werd koa App fia mi
meine Sindn biaßn
Kon koa App am Morgn
mein Schöpfa griaßn

A jeda hat sei Seel mitkriagt
Aba wanna de oiwei oliagt
reds boid nimma mid eam
bleibt stumm
Er selba sigt boid nimma
den Sinn in seim Lebn
Doch des is eam
zur Aufgab gebn
Rausfindn was de seine is
Was ea doa kon
Ned blind ned taub
durch de Stundn renna
ois daat ma mit koam
ned redn kenna

Zum Denga hamma
im Kopf an Vastand
Was Guads doa
kon a jede Hand
Gwahra schiassn
ins Lem grad Lächa
Menschn nemman
andane Menschn as Lem
Dawei is eam sei eigns
aa ois a Gschenk
vom Schöpfa gem
Da Mensch is ned grad
de Boana des Fleisch des Bluat
In dera Zeit daat wieda
as Nachdenga guat

A Freid an seim Lebn
Wer kannt de ned ham
Dadazua muaß koana ned
Schutzgräbn gram



Weihnachtn 2016 © Heinz Kobald



26.12.16 12:57


Der Alt-Pfadfinder-Stammtisch


Altpfadfinder Rosenheim - Stammtisch -

Grüß Gott - Altpfadfinderinnen und Altpfadfinder
aus Rosenheim und Umgebung

seit Oktober 2007
gibt es einen Stammtisch für uns

jeden zweiten Montag im Monat - um 18 Uhr
treffen wir uns

beim Huberwirt in Westerndorf bei Pang (Am Wasen)

Vom 3. November 2016 bis zum 15. November 2016 ist der Huber-Wirt im Urlaub. Am 16. November ist er wieder da.
Wir treffen uns am Montag, den 12. Dezember 2016 wieder.


19.8.08 09:18


Jahrestreffen 2016 in Prutting

Altpfadfinder Rosenheim Jahrestreffen 2016 Prutting
Kolbermoor, August 2016

Liebe Freundinnen und Freunde !

Wir laden Euch zu unserem diesjährigen Alt-Pfadfinder-Treffen ein.

Am Samstag, 24. September 2016 um 16 Uhr

feiern wir den Gottesdienst in der
Kirche "Mariä Himmelfahrt" in Prutting (bei Rosenheim).

Pfarrer Zach oder Kaplan Hilger von St. Nikolaus in Rosenheim werden die Messe zelebrieren, Mitglieder der Pfarrgemeinde Prutting unterstützen uns bei der Gestaltung, so werden unsere Lieder mit der Orgel begleitet, außerdem erhalten wir eine kurze Einführung in die Kirche, die 2011 vollständig renoviert wurde.

Zu unserem Beisammensein treffen wir uns anschließend
ab 17:15 Uhr im Gasthaus "Zur Post" im Nebenzimmer.
(Parkplätze gibt es an der Kirche oder gleich neben dem Gasthof)

Wir freuen uns auf das Wiedersehen mit vielen treuen Freundinnen und Freunden!

Euer Paul und Georg

Eine organisatorische Bitte:
Wir hoffen auf ein Lebenszeichen von denen,
die nicht an unserem Treffen teilnehmen können !

Teilt uns bitte Änderungen mit: Anschrift, Telefon, e-mail etc.

Das Treffen 2017 findet wieder
am letzten Wochenende im September statt.

Almputz als Seniorensport
Wie in den letzten Jahren ist auch heuer wieder eine "Entbuschungs-Aktion" im September vom 13.9. bis 15.9. in Unterwössen auf der Jochbergalm geplant. Mit dem Erlös unterstützen wir, wie in den letzten Jahren, das Schulprojekt "METI in Bangladesch". Bei Interesse bitte melden bei Georg Schmid.

Paul Zehetmeir
Obere Breitensteinstraße 35
83059 Kolbermoor
Telefon: 08031-92913
e-mail: christaz@t-online.de

Georg Schmid
Pettenkofer Str. 21
83022 Rosenheim
Telefon: 08031-3523960
e-mail: georg.schmid.ro@gmx.de

23.8.16 19:53


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