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Georgstag 2017 in Urschalling

Georgstag 2017 Urschalling


Zum Georgstag treffen wir uns in diesem Jahr
in Urschalling am Freitag, den 5. Mai 2017
Treffpunkt um 12:00 am Parkplatz in Aschau vor dem Bahnhof
(kostenlose Parkplätze).

Um 12:43 fahren wir mit der "Vizinalbahn" - auch "Aschauer Bockerl" genannt - von Aschau zum "Hauptbahnhof" in Urschalling.
Fahrpreis Hin- und zurück 5,40 Euro. Wir kommen dort um 12:53 an - gehen gemütlich den Berg hinauf zur Kirche.
Um 13:45 halten wir in der Kirche eine Meditation zur Erinnerung an die Pfadfinder, die in den 60-ziger Jahren dort ihr Versprechen abgelegt haben.
Einige Gruppen sind dorthin sogar "gewallfahrt".
Die Kirchenführung beginnt um 14:00 Uhr.
Um 15:00 Uhr hocken wir in der "Mesnerstub'n" beieinander.
Ab 16:58 oder später fahren wir mit dem Zug wieder nach Aschau zurück.
Weitere Abfahrtszeiten: 18:25 - 19:24 -

Wir freuen uns auf Euer Kommen - allein oder "mit Anhang".
Paul Zehetmeir
Tel. 08031-92913, E-Mail: christaZ@t-online.de
Georg Schmid
Tel. 08031-3523960, E-Mail: georg.schmid.ro@gmx.de

Die "Vizinalbahn" von Aschau nach Prien hat eine lange Tradition.
( aus der Website von Aschau )

Gebaut wurde sie in den Jahren 1877/78 von dem Nürnberger Industriellen Dr. Theodor von Cramer-Klett. Zwei Jahre zuvor hatte er Schloss und Besitz Hohenaschau erworben.
Durch den Bau einer Verbindung zur bestehenden Hauptstrecke München-Salzburg wollte er den Holzreichtum des Prientales wirtschaftlich nutzen. Der Anschluss an das Schienennetz am 18. August 1878 brachte dem Priental eine aufstrebende Entwicklung.
Die Gemeinden des Prientales und seine Menschen lebten seit Mitte des 16. Jahrhunderts von der Eisenverarbeitung. Pankraz von Freyberg, hatte sich an den Erzgruben am Kressenberg (heute Autobahnausfahrt Neukirchen) und an der Eisenproduktion beteiligt. Er nutzte die dichten Waldungen des Prientales für die Verarbeitung vom Eisenerz.
Holz war neben der Wasserkraft die wichtigste Energiequelle. Im Bereich der Erzgruben war es wegen der Nähe zu den Salinen in Reichenhall und Berchtesgaden knapp geworden. Es lohnte sich, Eisenerz nach dem ersten Schmelzvorgang (in Form von "Flossen") über den Chiemsee und 40 km zu Lande auf Fuhrwerken bis zu den Eisenwerken am Hammerbach, südwestlich von Schloss Hohenaschau, zur Weiterverarbeitung zu transportieren.
Das brachte den Menschen im Tal der Prien über 350 Jahre lang Arbeit und Brot. Als Waldarbeiter, Köhler, Fuhrmann, Nagelschmied, Drahtzieher, Bauer oder Arbeiter in den Hammerschmieden gab ihnen das Eisen ihren Lohn.
Das Ende dieser wirtschaftlichen Entwicklung im Priental begann, als die Holzkohle und der Torf dem Konkurrenzdruck der Steinkohle nicht mehr standhielten. Die Folge davon war das endgültige "Aus" für die hiesigen Eisengewerke im Jahre 1879.

Urschalling - Kirche St. Jakobus

Mit einer weltberühmten, kontrovers diskutierten, Dreifaltigkeitsdarstellung ist die Kirche St. Jakobus in Urschalling weit über die Grenzen des Chiemgaus hinaus bekannt geworden.
St. Jakobus steht in seinem Bilderreichtum einzigartig da. Kaum ein Sakralbau blieb über die Jahrhunderte so gut erhalten.
In der Hochblüte der Romanik, als Auftragswerk der Grafen von Falkenstein wurde Urschalling zum ersten Mal ausgemalt. Das Kircheninnere ist von einem Bilderzyklus am Ende des 14. Jahrhunderts bedeckt. Er wurde 1600 vollständig übertüncht. So blieb er unbeschadet erhalten und führt dem Betrachter die Heilsgeschichte vor Augen. Der Wert der Fresken liegt in ihrer Vollständigkeit und zeitbedingten großen Form.



Hinter der hölzernen Kirchentür verbirgt sich ein kulturelles Schatzkistchen:
Die Kirche St. Jakobus mit ihren farbenfroh bemalten Wänden und Decken.
Das Gotteshaus vereint mehrere Epochen:
In dem romanischen Bauwerk sind heute größtenteils gotische Fresken zu sehen.
Der zwiebelförmige Kirchturm wurde erst 1711 im Barock ergänzt.
Die rund 900 Jahre alte Kirche ist in der Region einmalig.
"Bis hinunter nach Südtirol und weit über die Grenzen Bayerns hinaus
gibt es diesen gotischen Freskenzyklus von 1420 in dieser durchgängigen Form überhaupt nicht mehr.
Die Kirche selbst ist noch um einiges älter, so alt wie die Gemeinde Prien am Chiemsee."




Die einzigartige, aber umstrittene Dreifaltigkeits-Darstellung an der nördlichen Kirchendecke hat die kleine Chiemgauer Kirche weltberühmt gemacht.
In der Mittelfigur sehen einige Besucher eindeutig eine Frau als Symbol für einen weiblich-schöpferischen Aspekt des Gottesbildes.
Andere wollen darin eine rein männliche Dreifaltigkeits-Darstellung erkennen, die Figur in der Mitte ist nach dieser Interpretation ein junger Mann.



Da die Fresken in der Urschallinger Kirche so selten und kostbar sind, lassen sie sich nur vom Vorraum aus - vor dem Schutzgitter - bewundern. Selbst von dort aus hat der Besucher einen guten Blick auf den bunten Innenraum des Gotteshauses.
Die gotischen Fresken sind heute noch in Originalfarben zu sehen.
Erst 1920 entdeckte eine Mesnerin die seltenen Malereien unter einer Putzschicht aus Übermalungen aus anderen Epochen. Dieser dicke Putz war über 400 Jahre ein Schutz für die gotischen Fresken, deswegen mussten die Farben nicht nachgemalt oder aufgefrischt werden.



Von den Wänden und Decken blicken dem Besucher zahlreiche biblische Figuren und Heilige entgegen, gezeichnet in warmen Erdfarben - von Adam und Eva über die Märtyrer Laurentius und Stephanus bis hin zur Mutter Gottes mit dem Christuskind.

Quellen:

Helga Schömmer, Gäste- und Kirchenführerin
Chiemsee-Alpenland-Tourismus
B5 - Radio aktuell


7.4.17 17:50
 
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