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23 Millionen - Ein Viertel von Deutschland

Hungertod anstatt Auferstehung

Hungertod anstatt Auferstehung



Extreme Dürre und beständige Gewalt in Afrika bedrohen über 23 Millionen Menschen mit dem Hungertod. Besonders in Kenia und im Südsudan.
Für annähernd fünf Millionen Menschen im Südsudan gibt es nicht mehr genug Lebensmittel. Ihnen droht der Tod aus Hunger.
"In der Stadt Wau sind in wenigen Wochen rund 5.000 Vertriebene aus der Region Jur River angekommen".
Jur River war eine der wenigen friedlichen Regionen in der Provinz Bahr al Ghazal.
Dort kommt es immer öfter zu bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen sesshaften Bauern und nomadisierenden Viehzüchtern. Sie kämpfen um den Zugang zu den noch vorhandenen Wasserstellen und Grasflächen.
In Schutzzonen und Sammelzentren um Wau suchen Menschen Zuflucht.
Dort messen Helfer den Grad der Unterernährung bei Kleinkindern unter fünf Jahren.
Über 18.200 Menschen können noch bis Ende September mit Nahrung wie Erdnusspaste, Öl und Zucker versorgt werden. Damit wird die Unterernährung bekämpft.



Seit über zwei Jahren arbeiten in Jur River ausländische und örtliche Organisationen an einem Programm zur Sicherung der Ernährung. Den dort lebenden Menschen soll die Grundlage für ihre Eigenversorgung geschaffen werden. Viele Hindernisse sind noch zu überwinden.
"Geflüchtete können nicht auf ihre Tiere achten oder auf ihren Feldern säen. Die Folgen sind ausfallende Ernten und die Hungersnot. Hilfsorganisationen können die Menschen außerhalb von Sammelzentren selten oder gar nicht erreichen."
Durch die anhaltende Dürre in der Provinz Unity in Nordkenia stehen 100.000 Menschen in den kommenden Monaten vor dem Hungertod. Durch die ausgefallene Regenzeit sind keine Ernten zu erwarten.
"Die Menschen essen teilweise zwei bis drei Tage nichts.
Andere verzehren das Fleisch verendeter Tiere. Das bedroht ihre Gesundheit zusätzlich."
Durchfallerkrankungen, Malaria und Unterernährung steigern sich beängstigend.
Die Viehherden sind auf ein Viertel des früheren Bestandes geschrumpft.
Die Menschen aus der Siedlung Nasinyono, in der Provinz Turkana, haben noch Reserven an Sorghum-Hirse für rund einen Monat. Die Ernten werden seit zwei Jahren mit einem Anbau-Programm erreicht.

Die Wasserversorgung ist bedroht

"Für Zwei Drittel der Menschen in der Turkana-Region mangelt es an der Versorgung mit Wasser."
Die Einwohner von Nasinyono sind mit ihrem Vieh auf der Suche nach Wasser bis in die benachbarten Länder. Die zurück gebliebenen Menschen trinken salzhaltiges und verunreinigtes Wasser aus einem Wasserloch.
"Sie haben versucht, den Salzgeschmack mit Zucker zu neutralisieren."



Jetzt wird die Lieferung von Trinkwasser organisiert. Zwei Lkw mit jeweils 20.000 Liter kamen in Nasinyono an. "Das reicht nur für wenige Tage."
Die medizinische Versorgung in Turkana versucht, sich auf die akuten Erkrankungen einzustellen.


Quelle: Die Johanniter


17.4.17 06:56
 
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