Alt Pfadfinder Rosenheim


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Pfingstlager 2012 Zellhof

Zellhof Mitbringsel



Sie sind gewachsen, die Pfadfinder, während wir alt geworden sind.
Seit den Zeiten der grünen Hemden ist alles viel bunter geworden auf den Khakihemden. Sogar die Farbe der Halstücher.
Nicht nur an der Größe der Zelte oder ihrer Lagerarchitektur sind sie gewachsen.



Sie bauen Zelträume drei Jurten hoch übereinander. Sie haben sich zu Statikern der Schnurverbindungen entwickelt.



Und das große Lagerkreuz erstrahlt aus einer kunstvollen Schnurverspannung.



Der wehmütige Blick der Erinnerung sah sie noch, die Kohten an ihren zwei Stangen hängen, zwischen den vollräumigen Jurten.



Was in meinen lebenserfahrenen pfadsuchenden Augen sofort aufblitzte. Da lief das wohlgeformte Gegenstück zu Adam im Bikini zwischen den schwarzen Zelten.
Ja, seit einem halben Jahrhundert sind die Pfadfinder auch reifer geworden. Wir konnten damals in unseren Pfingstlagern mit den Mädchen nichts anfangen. Trotzdem haben auch wir früh geheiratet und die Menschheit auf der Erde am Leben erhalten.
Die Leitung dieses Pfingstlagers im Pfadfinderdorf Zellhof am Mattsee ist zu Logistikern des Transportes von 300 Pfadfindern, ihrem Gepäck und dem Zeltmaterial mutiert. In den Zügen der Eisenbahn haben sie die Stämme aus dem Innland hierher geführt.
Und sie teilten das Zeltdorf in neue Lebensbereiche ein, das Dorf der Wölflinge, das der Pfadfinder und das der Rover. So schliefen die Pfadfinder aus den 10 Stämmen um den Inn nicht nach ihren Stämmen eingeteilt Zelt an Zelt, sondern jede Pfadfinderstufe aus allen Stämmen Schlafsack an Schlafsack in den Zelten ihres Dorfes. Eine Idee, die dem Zeitalter der Kommunikation durchaus ansteht. So mußte ein Wölfling seinen Feund im anderen Stamm nicht mit dem Händy anmorsen, sondern er hatte ihn an seiner Seite greifbar.

Wäre noch eine kurze Geschichte von zwei Altpfadfindern, dem Franz und dem Heinz, zu erzählen, die den Weg in das Pfadfinderdorf am Mattsee ohne Navi fanden, mit vielen Fragen an die Einheimischen an der Straße und mit drei Kehrtwendungen aus der falschen Richtung zurück.



Bis sie wie die Ankömmlinge aus einer anderen Zeit vor dem Eingangstor zu dem großen Lager standen. Zufrieden mit sich selbst und dem Erfolg ihres Kartenlesens.



Und sie wurden herzlich begrüßt vom Markus, der Johanna, der Bettina, dem Andreas und ... und der Hand eines Pfadfinders beim Friedensgruß in der Lagermesse.

16.6.12 08:33
 
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