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Leo XIII - ein moderner Papst

Papst Leo XIII - ein moderner PapstLeo XIII. war ein moderner Papst,

der für Demokratie und Arbeiterrechte offen war,
aber auch für traditionelle Marienfrömmigkeit und das Rosenkranzgebet.
Am 11. Juni 1899 weihte er die Menschheit dem Herzen Jesu.

Wunderlich erscheint auch,
dass diese hochemotionale, mystisch aufgeladene Herz-Jesu-Religiosität dem ersten wirklich modernen Papst ihr Leben verdankt:

Leo XIII., der die soziale Frage als Herausforderung erkannte
und die Kirche mit der zeitgenössischen Kultur ins Gespräch bringen wollte.

Graf Gioacchino Pecci, wie er mit bürgerlichem Namen hieß,
stammte aus dem Sieneser Kleinadel.
Er war Nuntius in Brüssel gewesen und hatte keineswegs immer das Wohlgefallen der römischen Zentrale gefunden.

Als er in Perugia als Bischof amtierte,
setzte ihn der damalige Kardinalstaatssekretär Antonelli
auf die Liste der Oberhirten, die man ketzerischer Anschauungen verdächtigte.
Und dann galt dieser Bischof Pecci auch noch als kränklich und hinfällig.

Als er 1878 überraschend zum Papst gewählt wurde
und sich "Leo" nannte, mit 69 Jahren, verpassten ihm die boshaften Römer den Spitznamen "Leone senza dente" - zahnloser Löwe -
und schätzten ihn als Übergangspapst ein.
Doch dann regierte der zahnlose Löwe 26 Jahre,
wurde 93 Jahre alt und sorgte für ein ungeahnt gesprächsoffenes Klima im Vatikan.

Leo dichtete eine Hymne auf den Fotoapparat,
begrüßte das beginnende Zwanzigste Jahrhundert
mit einer weiteren begeisterten Ode
und machte Schluss mit der Abschottungspolitik seiner Vorgänger.

Er forderte die Katholiken auf,
in staatspolitischer Verantwortung mit "allen anständigen Menschen",
wie er sagte, zusammenzuarbeiten,
und ermunterte die Arbeiter dazu, sich zu organisieren.

Dass Leo XIII. die Marienfrömmigkeit, das Rosenkranzgebet
und die damals gerade erst in Mode gekommene Verehrung des Herzens Jesu kräftig förderte,
stand überhaupt nicht im Widerspruch zu solchen modernen Ideen.

Denn privates Gebet und politisches Engagement,
der Kampf für eine öffentliche Präsenz der Kirche
und die Verteidigung der Arbeiterrechte,
all das sollte ja dem Glück der Menschen dienen
und der Entfaltung ihrer individuellen Würde,
und dazu gehörte die politische Teilhabe ebenso wie die religiöse Freiheit.

Als Papst Leo am 11. Juni 1899 in der Capella Paolina des Vatikans
die Menschheit - Christen wie Heiden - dem Herzen Jesu weihte,
verstand man das als Akt mit hohem symbolischem Wert
an der Schwelle zu einem neuen Jahrhundert.


___________________________________


Quelle:
BR2 - Kalenderblatt
11. Juni 1899 - Leo XIII.
ein moderner Papst fördert die Verehrung des Herzens Jesu


13.6.13 22:23
 
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