Alt Pfadfinder Rosenheim


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Dr. theol. Prof. Reiner Kaczynski

Reiner Kaczynski - Erfülltes LebenReiner Kaczynski - Vollendung eines Lebens



"Nicht der große Hut macht den Pfadfinder."


sagte Ludwig Weinberger zu Reiner Kaczynski als er 1952 zu den Pfadfindern von Christkönig in Rosenheim kam.
Was Reiner neben Knoten lernen, Kothen aufstellen und Karten lesen wirklich interessierte, das zeigte sich bald. Er befasste sich mit der Deutung der "Heiligen Zeichen" nach Romano Guardini und las die Apostelgeschichte.
Am 23. Dezember 1952 legte er sein Pfadfinder-Versprechen ab.
Am 21. September 1953 übernahm er die Sippe Fuchs.
Die Landesleitung ernannte ihn am 8. April 1954 zum Kornett. Er schrieb eine Arbeit mit dem Thema "Die gute Tat - Möglichkeiten ihrer Erfüllung".
Reiner bildete die Ministranten in Christkönig aus. Dabei fiel seine Freude an der Gestaltung der Liturgie auf. Reiner hatte sich entschlossen, Theologie zu studieren. Vom 5. bis 8. April 1956 war der Stamm auf der Kolpinghütte. Kaplan Meier feierte die Eucharistie. Reiner war begeistert als Kaplan Meier versus populum zelebrierte.
Bei den Ritterfesten der Pfadfinder von Christkönig bewegte sich Reiner nicht so sehr auf dem Tanzparkett. Er liebte die Rolle des Mundschenk.
Das Abitur bestand Reiner 1958 mit der Note 1 und ging anschließend zum Theologiestudium nach Rom an das Germanicum.
Im Sommer 1960 absolviert er einen Bundeskurs für Feldmeister auf Westernohe im Westerwald. Reiner bleibt während seines Studiums der Theologie ein Pfadfinder.
Eine Nachtwallfahrt der Ritter war zum jährlichen Brauch geworden. Als angehender Theologe schrieb Reiner dafür 1960 einen eindrucksvollen Text mit zehn Stationen zu den 10 Pfadfindergesetzen.
Die Primiz feierte Reiner am 10. Oktober 1964 in der alten römischen Kirche San Giorgio al Velabro. Am 11. Juli 1965 feierte Reiner seine Priesterweihe in Christkönig mit den Pfadfindern.

Wegzeichen aus dem Georgslauf zum Professor für Liturgiegeschichte:



11. Mai 1939: geboren in Breslau
1958: Abitur in Rosenheim
1958-1965: Studium Philosophie und Katholischen Theologie, Gregoriana Rom
10. Oktober 1964: Priesterweihe in Rom
1965-1967: Kaplan in München
1967-1971: Studium Katholisch-Theologische Fakultät, Liturgisches Institut Trier
10. Juli 1971: Promotion Dr. theol., Katholisch-Theologische Fakultät in Trier
1971-1979: Liturgiekommission der Deutschen Bischofskonferenz
WS 1976/77: Lehrauftrag für Liturgiewissenschaft im Fachbereich Katholische Theologie der Universität Regensburg
1. Oktober 1980 - 1. Oktober 2004: Professor für Liturgiewissenschaft,
Katholisch-Theologische Fakultät Ludwig-Maximilian-Universität München
1. Oktober 1980 - 1. April 2005: Direktor des Priesterseminars "Herzogliches Georgianum"
1984-1994: Consultor der Kongregation für den Gottesdienst
ab 1989: Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung
1987-2005: Mitglied der Diözesankommission für Liturgie und Kirchenmusik in der Erzdiözese München und Freising
2007: Prof. Dr. Reiner Kaczynski wurde vom Bundespräsident Horst Köhler das Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland am Bande verliehen.
† 15. Januar 2015 in Flintsbach am Inn

Er begleitete die liturgische Erneuerung in der katholischen Kirche mit mehr als 300 wissenschaftlichen Veröffentlichungen.

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Quellen:

Ludwig Weinberger, Stammesfeldmeister von Christkönig,
Katholisch-Theologische Fakultät der Ludwig-Maximilian-Universität München
redaktionelle Bearbeitung: Heinz Kobald


12.4.15 04:12
 
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