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Lied an Schwester Erde

Laudato si - Schwester Erde
Wer hat dich nur so zerstört - Gäa ?
Am Beginn meines Lesens bin ich bei den Worten stehen geblieben.

Zitate aus der Enzyklika:

1. "Laudato si', mi' Signore
Gelobt seist du, mein Herr"
,
sang der heilige Franziskus von Assisi.
und weiter sang er:
"Gelobt seist du, mein Herr, durch unsere Schwester, Mutter Erde,
die uns erhält und lenkt und vielfältige Früchte hervorbringt
und bunte Blumen und Kräuter."

2. Diese Schwester schreit auf wegen des Schadens,
den wir ihr aufgrund des unverantwortlichen Gebrauchs und des Missbrauchs der Güter zufügen,
die Gott in sie hineingelegt hat.

Wir sind in dem Gedanken aufgewachsen,
dass wir ihre Eigentümer und Herrscher seien, berechtigt, sie auszuplündern.
Die Gewalt des von der Sünde verletzten menschlichen Herzens
wird auch in den Krankheitssymptomen deutlich,
die wir im Boden, im Wasser, in der Luft und in den Lebewesen bemerken.

Unser eigener Körper ist aus den Elementen des Planeten gebildet;
seine Luft ist es, die uns den Atem gibt, und sein Wasser belebt und erquickt uns.

Nichts von dieser Welt ist für uns gleichgültig

8. Patriarch Bartholomäus hat besonders von der Notwendigkeit gesprochen,
dass jeder Einzelne die eigene Weise, dem Planeten zu schaden, bereut,
denn "insofern wir alle kleine ökologische Schäden verursachen",
sind wir aufgerufen,
"unseren kleineren oder größeren Beitrag zur Verunstaltung und Zerstörung der Schöpfung" [14] anzuerkennen.

... dass Menschen anderen Menschen Schaden zufügen und sie krank machen,
indem sie die Gewässer der Erde, ihren Boden und ihre Luft
mit giftigen Substanzen verschmutzen - all das sind Sünden."[15]
Denn "ein Verbrechen gegen die Natur zu begehen,
ist eine Sünde gegen uns selbst und eine Sünde gegen Gott." [16]

9. Zugleich machte Bartholomäus auf die ethischen und spirituellen Wurzeln der Umweltprobleme aufmerksam, die uns auffordern, Lösungen nicht nur in der Technik zu suchen,
sondern auch in einer Veränderung des Menschen,
denn andernfalls würden wir nur die Symptome bekämpfen.
Er schlug uns vor, vom Konsum zum Opfer,
von der Habgier zur Freigebigkeit,
von der Verschwendung zur Fähigkeit des Teilens überzugehen,
in einer Askese, die "bedeutet, geben zu lernen und nicht bloß aufzugeben.
Es ist eine Weise des Liebens, schrittweise von dem, was ich möchte,
zu dem überzugehen, was Gottes Welt nötig hat.
Es ist eine Befreiung von Ängstlichkeit, Habgier und Zwang".[17]

Wir Christen sind außerdem berufen,
"die Welt als ein Sakrament der Gemeinschaft anzunehmen,
als ein Mittel, mit Gott und unserem Nächsten auf globaler Ebene zu teilen.
Es ist unsere bescheidene Überzeugung,
dass das Göttliche und das Menschliche einander begegnen
in den kleinsten Details des nahtlosen Gewandes der Schöpfung Gottes,
sogar im winzigsten Staubkorn unseres Planeten."[18]


Der Gedanke in 9. der Enzyklika, die Schöpfung als ein Sakrament zu sehen, erscheint mir wie die Achse, um die sich die Sorge des Papstes und unseres Denkens und Handelns dreht.

Und dann ist da sein Aufruf an alle Betroffenen. Mit der Möglichkeit und der Hoffnung auf Veränderung.

13. Die dringende Herausforderung, unser gemeinsames Haus zu schützen,
schließt die Sorge ein,
die gesamte Menschheitsfamilie
in der Suche nach einer nachhaltigen und ganzheitlichen Entwicklung zu vereinen,
denn wir wissen, dass sich die Dinge ändern können.
Der Schöpfer verlässt uns nicht,
niemals macht er in seinem Plan der Liebe einen Rückzieher,
noch reut es ihn, uns erschaffen zu haben.
Die Menschheit besitzt noch die Fähigkeit zusammenzuarbeiten,
um unser gemeinsames Haus aufzubauen.
Ich möchte allen,
die in den verschiedensten Bereichen menschlichen Handelns daran arbeiten,
den Schutz des Hauses, das wir miteinander teilen, zu gewährleisten,
meine Anerkennung, meine Ermutigung und meinen Dank aussprechen.
Besonderen Dank verdienen die, welche mit Nachdruck darum ringen,
die dramatischen Folgen der Umweltzerstörung im Leben der Ärmsten der Welt zu lösen.

Die jungen Menschen verlangen von uns eine Veränderung.
Sie fragen sich, wie es möglich ist, den Aufbau einer besseren Zukunft anzustreben,
ohne an die Umweltkrise und an die Leiden der Ausgeschlossenen zu denken.

14. Ich lade dringlich zu einem neuen Dialog ein über die Art und Weise,
wie wir die Zukunft unseres Planeten gestalten.
Wir brauchen ein Gespräch, das uns alle zusammenführt, denn die Herausforderung der Umweltsituation, die wir erleben, und ihre menschlichen Wurzeln interessieren und betreffen uns alle.


Das war der kurze Flug einer Alten Eule.
Euer Heinz

Quelle: Vatikan


11.7.15 02:48
 
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