Alt Pfadfinder Rosenheim


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Georgstag 2018

Georgstag 2018 Taxa KapelleAltpfadfinderinnen und Altpfadfinder

den Georgstag 2018 feiern wir
am Samstag, 21. April 2018, 16:00 Uhr
in Au bei Bad Aibling

Dazu laden wir Euch herzlich ein.

Treffen um 16:00 Uhr beim Gasthaus "Andrelang"
- an der Hauptkreuzung gegenüber dem Parkplatz -
Haupt- Dettendorfer- Miesbacher- Gottschallingerstraße -

Am Aubach entlang gehen wir in 10 Minuten
zur Taxa-Kapelle "Maria Heimsuchung".
Die 1649 errichtete Kirche war lange Zeit Wallfahrtsort.

Wir halten eine kurze Andacht.
Ein Auer Bürger führt durch die Geschichte der Kirche.

Wir gehen zurück zum Gasthaus "Andrelang".
Günter Meinl erzählt "Geschichten
aus der Rosenheimer Pfadfinderbewegung"

Ihr seid mit Eueren Partnern herzlich eingeladen.

Auf Euere Teilnahme freuen sich

Paul Zehetmeir : Tel. 08031-92913
E-Mail: christaZ@online.de

Georg Schmid : Tel. 08031-3523960
E-Mail: georg.schmid.ro@gmx.de



29.3.18 21:36


Wenn Eisbären sprechen könnten ...



Eisbär verflucht MenschenWarum zerstören sie unser Eis ?

Warum vernichten sie sich nicht selbst ?

Die Bombe dazu haben sie schon längst !



Sie brauchen die Bombe nicht.
Mit der Gen-Manipulation an den Pflanzen
vernichten sie die Bienen.

Verschwinden die Bienen von der Erde,
lebt der Mensch nur noch 4 Jahre.

Keine Bienen - Keine Bestäubung
keine Pflanzen - keine Tiere
kein Mensch


So hat das angeblich Albert Einstein gesehen
17.3.18 05:33


Der Alt-Pfadfinder-Stammtisch


Altpfadfinder Rosenheim - Stammtisch -

Grüß Gott - Altpfadfinderinnen und Altpfadfinder
aus Rosenheim und Umgebung

seit Oktober 2007
gibt es einen Stammtisch für uns

jeden zweiten Montag im Monat - um 18 Uhr
treffen wir uns

beim Happinger Hof in Happing

Am 12. März 2018 zum ersten Mal wieder.


19.8.08 09:18


Die Vaterunser-Bitte

Die Vaterunser-Bitte in Frankreich

Nicht mehr Gott führt in Versuchung


»Im französischsprachigen Raum wurde der Text des Vaterunsers
für die liturgische Feier leicht verändert.
Betroffen ist die vorletzte Bitte "Und führe uns nicht in Versuchung".

Der bisherige Text auf Französisch lautete:
"Ne nous soumets pas à la tentation"
( Unterwerfe uns nicht der Versuchung ).
Die erneuerte Fassung verwendet ein anderes Verb:
"Ne nous laisse pas entrer en tentation":
Und lass uns nicht in Versuchung geraten.

Die neue Übersetzung, die ab Dezember auch
in der französischsprachigen Schweiz gültig ist,
greift die Kritik auf,
wonach Gott unmöglich die Glaubenden selbst "in Versuchung führen" könne.
Die Formulierung weist stattdessen auf Gottes Fürsorge hin,
die Menschen daran hindert, sündig zu werden.

Sollte jene missverständliche Bitte
nicht auch in deutscher Sprache neu formuliert werden?«


ger

Quelle: CIG Nr. 24/2017, Seite 271


Vater aller

Wie ich das Vaterunser mit meinen Worten bete:

Vater aller

Wir ehren deinen Namen
Dein Wille geschehe
Wir erwarten
deine Gegenwart
Das tägliche Brot
gibst du uns heute
Wir teilen es mit anderen
Vergib uns unsere Schuld
Wir verzeihen anderen
Bewahre uns
vor der Versuchung
Wir geben anderen
kein Ärgernis
Erlöse uns von dem Bösen
Von deinem Willen
sind wir alle geschaffen
Nimm uns bei dir auf

Ehre dem Schöpfer



Aus der Süddeutschen Zeitung vom 7. Dezember 2017, Seite 7, "Leute":

Franziskus, 80, Papst, mag die Vaterunser-Bitte
"führe uns nicht in Versuchung" nicht.

Dies sei "keine gute Übersetzung",
sagte er in einem Interview des italienischen Senders TV2000.
Es sei ja nicht Gott, der den Menschen in Versuchung stürze,
um zu sehen, wie er falle.
Franziskus verwies auf einen Beschluss der französischen Bischöfe,
die offizielle Übersetzung zu ändern.
In katholischen Gottesdiensten in Frankreich
lautet die betreffende Bitte seit dem ersten Adventssonntag:
"Lass uns nicht in Versuchung geraten".


24.6.17 23:18


Schwenden in der Hollandau

Hollandau2017Schwenden







Laufen, 8.Oktober 2017

Schwendarbeit Hollandau - Rechnung -

Den Gehölzaufwuchs der Hollandau schwendeten wir bereits 2009.
Die Beweidung mit Pferden, auf den Gehölzverbiss bezogen, war nicht effizient. Deshalb richtete sich unsere Arbeit auf die Flächen, auf denen noch ausreichend Gras- und Kräuterwuchs vorhanden war. Ausgehend von den gut besonnten, gut beweideten und entsprechend artenreichen Weideflecken arbeiteten wir uns gegen das Faulbaum-Haselnuß-Weißdorn- Schlehdorngestrüpp vor.
Der Biomasse-Anfall war enorm. Wir schichteten ihn zu Haufen, die von Traktoren und Häckselmaschinen erreicht und verarbeitet werden können.
Die zu erwartende Beweidung mit Ziegen muß erst ihre Wirksamkeit beweisen.
Wir schwendeten nur 4/5 der Weidefläche und lichteten den Faulbaum-Aufwuchs mit Weidegassen auf. So hat die Weide- und Verbisstätigkeit von Tieren bessere Chancen auf Rückgewinnung guter Weideflächen. Die Hollandau hat die Chance - am viel begangenen Ortsrand von Unterwössen - ein Vorzeigeobjekt gelungener Landschaftspflege zu werden.

Arbeitsleistungen 2017 - Im Einzelnen:

Montag, 25. Sept.:
1 Arbeitskraft: Vorarbeit Freischneider 12h30 - 17h30 ...... 5 Std
Dienstag, 26. Sept.
10 Arbeitskräfte: 8h - 12 Uhr + 13h30 - 17 h ................. 75 Std
Mittwoch, 27. Sept.
8 Arbeitskräfte: 8h30 - 12 h + 13h30 - 17h30 ................ 68 Std
1 Arbeitskraft: 8h30 - 12h .......................................... 3,5 Std
Summe der Arbeitszeit ............................................ 151,5 Std

151,5 Std x 9,60 Euro .............................................1.454,40 Euro
20 Std Motor / Geräte x 8 Euro ....................................160,00 Euro

Fahrtkosten: 2 x Rosenheim - Unterwössen (45 km x 2 = 90 km)
Fahrtkosten: 2 x Laufen - Unterwössen (58 km x 2 = 116 km)

Fahrtkosten gesamt: 206 km x 0,33 Euro ........................ 67,98 Euro

Gesamtbetrag .................................................... 1.682,38 Euro

Der "St. Georg Jugend und Landschaftspflege e.V." unterliegt nicht der Mehrwertsteuer.
Wir bedanken uns beim Landschaftspflegeverband Traunstein für die Vermittlung der Schwendarbeit.
Sie kommt unserem METI-School- und Gartenbauprojekt im krisengeschüttelten Bangladesh zugute.

Mit Dank und freundlichen Grüßen!

i.A. Dr. Josef Heringer


30.10.17 23:26


Wort-Gottesdienst in St.Jakob am 30. September 2017

Rohrdorf2017WortGottesdienstAlt-Pfadfinder Jahres-Treffen
in Rohrdorf am 30. September 2017


Wort-Gottesdienst
in der Kirche St.Jakobus



Wechsel-Gebet nach Psalm 36, 6-10

Deine Güte ist wie der Himmel unvorstellbar weit,
und Deine Wahrheit so weit, wie die Wolken ziehen.
So unerschütterlich wie die mächtigen Berge
ist Deine Gerechtigkeit.
So unermesslich tief wie die Meere,
sind Deine Entscheidungen für uns.

Deine Güte ist wie der Himmel unvorstellbar weit,
und Deine Wahrheit so weit, wie die Wolken ziehen.
Du breitest Deine Flügel über allen aus,
die bei Dir Schutz suchen.
In Deinem Schatten finden sie Zuflucht
und können aufatmen.

Deine Güte ist wie der Himmel unvorstellbar weit,
und Deine Wahrheit so weit, wie die Wolken ziehen.
Alle sollen satt werden
von den reichen Gütern Deiner Erde.
Ein großer Strom der Lebensfreude
soll ihren Durst stillen.

Deine Güte ist wie der Himmel unvorstellbar weit,
und Deine Wahrheit so weit, wie die Wolken ziehen.
Du bist die Quelle - alles Leben strömt aus Dir,
in Deinem Licht entdecken wir die Hoffnung neu.


Fürbitten

V Gott der Liebe, du schenkst uns das Brot des Lebens.
Nahrung wird genug produziert, Wasser gibt es für alle.
Lass alle Menschen daran Anteil haben,
damit niemand Hunger und Durst leiden muss.

A Stärke uns, Gott, zu versöhnendem Handeln.

V Gott des Lebens,
wir beten für Menschen ohne Obdach und ohne Arbeit,
für die, die auf der Flucht aus ihrer Heimat sind.
Heute denken wir besonders an die 500.000 Rohingyas,
die aus Myanmar nach Bangladesch flüchten mussten.
Lass sie die Hoffnung nicht aufgeben
und ein Leben in Würde wieder in ihrer Heimat finden.

A Stärke uns, Gott, zu versöhnendem Handeln.

V Gott des Friedens,
wir beten für Staaten und Völker, die zerstritten sind.
Lass alle Verantwortlichen Mut zu Vergebung und Frieden finden
und auf Gewalt verzichten.

A Stärke uns, Gott, zu versöhnendem Handeln.

V Gott des Lebens,
lass uns beten für die Kranken und Leidenden, die Alten, die Klagenden,
dass sie Unterstützung finden mögen und Menschen, die Zeit für sie haben.
Besonders beten wir heute für unsere verstorbenen Freunde und Angehörige,
nimm sie alle auf in dein Reich und
lass sie bei dir ewige Freude und Heimat finden.

A Stärke uns, Gott, zu versöhnendem Handeln.

V Gott des Lebens,
lehre uns, fair zu leben und zu handeln!
Lass uns einander in Liebe und Solidarität begegnen.
Lenke du, o Gott, unseren Geist und unsere Hände,
damit wir mutiger handeln und gerecht teilen.


Glaubensbekenntnis

Ich glaube an Gott,
der Liebe ist und der die Erde allen Menschen anvertraut hat.
Ich glaube an Jesus Christus,
der kam, um uns zu heilen und uns von Unterdrückung zu befreien.
Ich glaube an den Geist Gottes,
der in und durch alle wirkt, die sich der Wahrheit zuwenden.
Ich glaube nicht an das Recht des Stärksten,
noch an die Kraft der Waffen,
noch an die Macht der Unterdrückung.

Ich glaube nicht,
dass Krieg und Hunger unvermeidlich sind
und Frieden nicht zu erreichen ist.
Ich glaube an die Menschenrechte,
an die Solidarität aller Menschen,
an die Macht der Gewaltlosigkeit.

Ich glaube an die Liebe mit offenen Händen,
an Frieden auf Erden.
Ich glaube an Gottes verwandelnde Macht,
an seine Verheißung eines neuen Himmels
und einer neuen Erde,
wo Gerechtigkeit und Frieden blühen werden.


1.10.17 08:05


Jahrestreffen 2017 in Rohrdorf

AltPfadfinder JahresTreffen 2017 Rohrdorf

Kolbermoor, August 2017


Liebe Freundinnen und Freunde !

Wir laden Euch zu unserem diesjährigen Alt-Pfadfinder-Treffen ein.

Am Samstag, 30. September 2017 um 16 Uhr

feiern wir mit Gemeindereferentin Hannelore Maurer von St. Nikolaus in Rosenheim
den Gottesdienst in der Pfarrkirche "St. Jakobus d.Ä." in Rohrdorf.

Im Anschluss daran gibt es eine kurze Kirchenführung, dann besuchen wir das "Achentaler Heimathaus" - hinter dem Rathaus - und sehen uns dort den Kurzfilm "Der Raub der Kirchenglocke von Rohrdorf" an bzw. die Rettung der Apostel-Glocke des "Haselnussvereins" im Jahr 1942.

Zum gemütlichen Beisammensein treffen wir uns anschließend
Im Christl's Restaurant & Café am Ortseingang.

Parkplätze gibt es links neben der Kirche an der Kirchenmauer, rechts vor dem Pfarrhof neben der Kirche oder am besten gleich vor Christl's Restaurant

Wir freuen uns auf das Wiedersehen mit vielen treuen Freundinnen und Freunden!

Euer Paul und Georg

Eine organisatorische Bitte:
Wir hoffen auf ein Lebenszeichen von denen,
die nicht an unserem Treffen teilnehmen können !

Teilt uns bitte Änderungen mit: Anschrift, Telefon, e-mail etc.

Das Treffen 2018 findet wieder am letzten Wochenende im September statt.

Paul Zehetmeir
Obere Breitensteinstraße 35
83059 Kolbermoor
Telefon 08031 - 92913
e-mail:christaz@t-online.de

Georg Schmid
Pettenkofer Str. 21
83022 Rosenheim
Telefon 08031-3523960
e-mail:georg.schmid.ro@gmx.de


8.8.17 11:13


Landschaftspflege in Unterwössen in der Hollandau

Entbuschung 2017 Hollandau
Der Große Pfad führt durchs Unterholz

Liebe Freunde der Pfadfinderei und
des zünftigen Senioren-Daseins!

Zu einem "Almputz als Seniorensport" laden wir Euch in diesem Jahr wieder zu einer Entbuschungsaktion ein.
Wir kehren dorthin zurück, wo wir 2009 begonnen haben,
in die Hollandau in Unterwössen.
Die Arbeit wird nicht so anstrengend wie damals.
Wir arbeiten nicht auf Steilhängen
sondern auf einer Buckelwiese.
Wir Altpfadis haben mit der Pfadfinderei
ein gutes, erlebnisreiches Leben erlernt und gelebt.
Unser letztes Pulver geben wir für den "Schwendungs-Spaß".
Wir folgen dem Vermächtnis unseres Gründers Baden-Powell
"… versucht die Welt ein wenig besser zu machen,
haltet fest an Eurem Pfadfinderversprechen,
auch wenn ihr aufgehört habt Jugend zu sein …."

Wie in den vergangenen Jahren geht der Erlös nach Bangladesh, einem der ärmsten und vom Klima bedrohten Länder.
Dort unterstützen wir das Schulprojekt "METI"
für eine Ausbildung im Gartenbau und in Photovoltaik.
METI heißt Modern Education Trainings Institut
Unsere Arbeit für die bisherigen 7 Einsätze in den Chiemgauer Alpen wurde mit 14.000 Euro entlohnt.
Wir helfen unserer heimatlichen Vegetation, der Jugend in einem fernen Land auf gute Lebens- und Berufspfade und unseren alten Knochen auf die Beine.
Wann?
26., 27., 28. September 2017
( Dienstag - Mittwoch - Donnerstag )
Wo?
Unterwössen (Salzburger Autobahn, Ausfahrt Bernau,
Richtung Grassau, Marquardtstein…).
an der Kirche in Unterwössen
wartet jeden Tag um 8:00 Uhr
ein Abholdienst
Auch eintägiges Mitmachen ist willkommen.
Übernachten können wir in der Maserer-Forsthütte.
Sie ist mit dem Auto in 10 Min. in Richtung Reit in Winkl auf der Maserer-Passhöhe zu erreichen.
Für freie Kost und Wohnung ist gesorgt.
Für die Übernachtung bitte Schlafsack mitbringen.

Anmeldung bei Georg Schmid: 08031-3523960
E-Mail: georg.schmid.ro@gmx.de, Handy: 0179-7879523

Mitzubringen?

Arbeitshandschuhe, Bergschuhe (evtl. Gummistiefel),
Baumscheren sind nicht notwendig.
Peter Rauch arbeitet mit seiner Motorsense vor, das Schnittgut wird nur abgeräumt.
Steigt mit ein in den Arbeits-Ring für Landschafts-Pflege -
Entwicklung in Bangladesh - und Freude an gelungener Arbeit!

Einsatzleitung: Sepp Heringer
Organisation: Georg Schmid


Unser Altpfadfinder-Jahrestreffen beginnt
am Samstag, 30. September 2017
um 16:00 Uhr mit dem Gottesdienst
in der Kirche St. Jakobus d.Ä. in Rohrdorf.
Die Einladung folgt!



4.8.17 12:12


Hungertod statt Auferstehung

In das Übel Geboren



In das Übel geboren

Als hätte es
die Übel dieser Welt
mit seinen Augen
schon gesehen
In Mutters Bauch
drang das Geschehen ein
Auf was hofft so
ein kleines Menschenleben

Auf die Erfüllung
daß es ist
Gezeugt aus Liebe oder
zur Vergeltung
im Krieg der Ungerechtigkeit

Wo soll es wachsen
Wo die Welt erlernen
Auf seinen ersten Schritt
lauert der Tod
Wie wird es
diese Welt erfahren

Die Ungleichheit
ist ihr Gesetz
Und was die Panzer
überfahren
Das hat kein Jetzt

Das ist Gewalt aus
der Vergangenheit
die heute nach
der Zukunft schreit


2017 © Heinz Kobald


17.4.17 06:43


23 Millionen - Ein Viertel von Deutschland

Hungertod anstatt Auferstehung

Hungertod anstatt Auferstehung



Extreme Dürre und beständige Gewalt in Afrika bedrohen über 23 Millionen Menschen mit dem Hungertod. Besonders in Kenia und im Südsudan.
Für annähernd fünf Millionen Menschen im Südsudan gibt es nicht mehr genug Lebensmittel. Ihnen droht der Tod aus Hunger.
"In der Stadt Wau sind in wenigen Wochen rund 5.000 Vertriebene aus der Region Jur River angekommen".
Jur River war eine der wenigen friedlichen Regionen in der Provinz Bahr al Ghazal.
Dort kommt es immer öfter zu bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen sesshaften Bauern und nomadisierenden Viehzüchtern. Sie kämpfen um den Zugang zu den noch vorhandenen Wasserstellen und Grasflächen.
In Schutzzonen und Sammelzentren um Wau suchen Menschen Zuflucht.
Dort messen Helfer den Grad der Unterernährung bei Kleinkindern unter fünf Jahren.
Über 18.200 Menschen können noch bis Ende September mit Nahrung wie Erdnusspaste, Öl und Zucker versorgt werden. Damit wird die Unterernährung bekämpft.



Seit über zwei Jahren arbeiten in Jur River ausländische und örtliche Organisationen an einem Programm zur Sicherung der Ernährung. Den dort lebenden Menschen soll die Grundlage für ihre Eigenversorgung geschaffen werden. Viele Hindernisse sind noch zu überwinden.
"Geflüchtete können nicht auf ihre Tiere achten oder auf ihren Feldern säen. Die Folgen sind ausfallende Ernten und die Hungersnot. Hilfsorganisationen können die Menschen außerhalb von Sammelzentren selten oder gar nicht erreichen."
Durch die anhaltende Dürre in der Provinz Unity in Nordkenia stehen 100.000 Menschen in den kommenden Monaten vor dem Hungertod. Durch die ausgefallene Regenzeit sind keine Ernten zu erwarten.
"Die Menschen essen teilweise zwei bis drei Tage nichts.
Andere verzehren das Fleisch verendeter Tiere. Das bedroht ihre Gesundheit zusätzlich."
Durchfallerkrankungen, Malaria und Unterernährung steigern sich beängstigend.
Die Viehherden sind auf ein Viertel des früheren Bestandes geschrumpft.
Die Menschen aus der Siedlung Nasinyono, in der Provinz Turkana, haben noch Reserven an Sorghum-Hirse für rund einen Monat. Die Ernten werden seit zwei Jahren mit einem Anbau-Programm erreicht.

Die Wasserversorgung ist bedroht

"Für Zwei Drittel der Menschen in der Turkana-Region mangelt es an der Versorgung mit Wasser."
Die Einwohner von Nasinyono sind mit ihrem Vieh auf der Suche nach Wasser bis in die benachbarten Länder. Die zurück gebliebenen Menschen trinken salzhaltiges und verunreinigtes Wasser aus einem Wasserloch.
"Sie haben versucht, den Salzgeschmack mit Zucker zu neutralisieren."



Jetzt wird die Lieferung von Trinkwasser organisiert. Zwei Lkw mit jeweils 20.000 Liter kamen in Nasinyono an. "Das reicht nur für wenige Tage."
Die medizinische Versorgung in Turkana versucht, sich auf die akuten Erkrankungen einzustellen.


Quelle: Die Johanniter


17.4.17 06:56


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