Alt Pfadfinder Rosenheim


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Georgstag 2017 in Urschalling

Georgstag 2017 Urschalling


Zum Georgstag treffen wir uns in diesem Jahr
in Urschalling am Freitag, den 5. Mai 2017
Treffpunkt um 12:00 am Parkplatz in Aschau vor dem Bahnhof
(kostenlose Parkplätze).

Um 12:43 fahren wir mit der "Vizinalbahn" - auch "Aschauer Bockerl" genannt - von Aschau zum "Hauptbahnhof" in Urschalling.
Fahrpreis Hin- und zurück 5,40 Euro. Wir kommen dort um 12:53 an - gehen gemütlich den Berg hinauf zur Kirche.
Um 13:45 halten wir in der Kirche eine Meditation zur Erinnerung an die Pfadfinder, die in den 60-ziger Jahren dort ihr Versprechen abgelegt haben.
Einige Gruppen sind dorthin sogar "gewallfahrt".
Die Kirchenführung beginnt um 14:00 Uhr.
Um 15:00 Uhr hocken wir in der "Mesnerstub'n" beieinander.
Ab 16:58 oder später fahren wir mit dem Zug wieder nach Aschau zurück.
Weitere Abfahrtszeiten: 18:25 - 19:24 -

Wir freuen uns auf Euer Kommen - allein oder "mit Anhang".
Paul Zehetmeir
Tel. 08031-92913, E-Mail: christaZ@t-online.de
Georg Schmid
Tel. 08031-3523960, E-Mail: georg.schmid.ro@gmx.de

Die "Vizinalbahn" von Aschau nach Prien hat eine lange Tradition.
( aus der Website von Aschau )

Gebaut wurde sie in den Jahren 1877/78 von dem Nürnberger Industriellen Dr. Theodor von Cramer-Klett. Zwei Jahre zuvor hatte er Schloss und Besitz Hohenaschau erworben.
Durch den Bau einer Verbindung zur bestehenden Hauptstrecke München-Salzburg wollte er den Holzreichtum des Prientales wirtschaftlich nutzen. Der Anschluss an das Schienennetz am 18. August 1878 brachte dem Priental eine aufstrebende Entwicklung.
Die Gemeinden des Prientales und seine Menschen lebten seit Mitte des 16. Jahrhunderts von der Eisenverarbeitung. Pankraz von Freyberg, hatte sich an den Erzgruben am Kressenberg (heute Autobahnausfahrt Neukirchen) und an der Eisenproduktion beteiligt. Er nutzte die dichten Waldungen des Prientales für die Verarbeitung vom Eisenerz.
Holz war neben der Wasserkraft die wichtigste Energiequelle. Im Bereich der Erzgruben war es wegen der Nähe zu den Salinen in Reichenhall und Berchtesgaden knapp geworden. Es lohnte sich, Eisenerz nach dem ersten Schmelzvorgang (in Form von "Flossen") über den Chiemsee und 40 km zu Lande auf Fuhrwerken bis zu den Eisenwerken am Hammerbach, südwestlich von Schloss Hohenaschau, zur Weiterverarbeitung zu transportieren.
Das brachte den Menschen im Tal der Prien über 350 Jahre lang Arbeit und Brot. Als Waldarbeiter, Köhler, Fuhrmann, Nagelschmied, Drahtzieher, Bauer oder Arbeiter in den Hammerschmieden gab ihnen das Eisen ihren Lohn.
Das Ende dieser wirtschaftlichen Entwicklung im Priental begann, als die Holzkohle und der Torf dem Konkurrenzdruck der Steinkohle nicht mehr standhielten. Die Folge davon war das endgültige "Aus" für die hiesigen Eisengewerke im Jahre 1879.

Urschalling - Kirche St. Jakobus

Mit einer weltberühmten, kontrovers diskutierten, Dreifaltigkeitsdarstellung ist die Kirche St. Jakobus in Urschalling weit über die Grenzen des Chiemgaus hinaus bekannt geworden.
St. Jakobus steht in seinem Bilderreichtum einzigartig da. Kaum ein Sakralbau blieb über die Jahrhunderte so gut erhalten.
In der Hochblüte der Romanik, als Auftragswerk der Grafen von Falkenstein wurde Urschalling zum ersten Mal ausgemalt. Das Kircheninnere ist von einem Bilderzyklus am Ende des 14. Jahrhunderts bedeckt. Er wurde 1600 vollständig übertüncht. So blieb er unbeschadet erhalten und führt dem Betrachter die Heilsgeschichte vor Augen. Der Wert der Fresken liegt in ihrer Vollständigkeit und zeitbedingten großen Form.



Hinter der hölzernen Kirchentür verbirgt sich ein kulturelles Schatzkistchen:
Die Kirche St. Jakobus mit ihren farbenfroh bemalten Wänden und Decken.
Das Gotteshaus vereint mehrere Epochen:
In dem romanischen Bauwerk sind heute größtenteils gotische Fresken zu sehen.
Der zwiebelförmige Kirchturm wurde erst 1711 im Barock ergänzt.
Die rund 900 Jahre alte Kirche ist in der Region einmalig.
"Bis hinunter nach Südtirol und weit über die Grenzen Bayerns hinaus
gibt es diesen gotischen Freskenzyklus von 1420 in dieser durchgängigen Form überhaupt nicht mehr.
Die Kirche selbst ist noch um einiges älter, so alt wie die Gemeinde Prien am Chiemsee."




Die einzigartige, aber umstrittene Dreifaltigkeits-Darstellung an der nördlichen Kirchendecke hat die kleine Chiemgauer Kirche weltberühmt gemacht.
In der Mittelfigur sehen einige Besucher eindeutig eine Frau als Symbol für einen weiblich-schöpferischen Aspekt des Gottesbildes.
Andere wollen darin eine rein männliche Dreifaltigkeits-Darstellung erkennen, die Figur in der Mitte ist nach dieser Interpretation ein junger Mann.



Da die Fresken in der Urschallinger Kirche so selten und kostbar sind, lassen sie sich nur vom Vorraum aus - vor dem Schutzgitter - bewundern. Selbst von dort aus hat der Besucher einen guten Blick auf den bunten Innenraum des Gotteshauses.
Die gotischen Fresken sind heute noch in Originalfarben zu sehen.
Erst 1920 entdeckte eine Mesnerin die seltenen Malereien unter einer Putzschicht aus Übermalungen aus anderen Epochen. Dieser dicke Putz war über 400 Jahre ein Schutz für die gotischen Fresken, deswegen mussten die Farben nicht nachgemalt oder aufgefrischt werden.



Von den Wänden und Decken blicken dem Besucher zahlreiche biblische Figuren und Heilige entgegen, gezeichnet in warmen Erdfarben - von Adam und Eva über die Märtyrer Laurentius und Stephanus bis hin zur Mutter Gottes mit dem Christuskind.

Quellen:

Helga Schömmer, Gäste- und Kirchenführerin
Chiemsee-Alpenland-Tourismus
B5 - Radio aktuell


7.4.17 17:50


Waar des was fias Neie Jahr ?

Was fias Neie Jahr

De Welt is durcharananda kemma
De Hirtn wern an andan Weg nemma
De Schaf findn koane Weidn nimma
In da Stod herin
wern de Leit oiwei schlimma
Aufn Land drauß
treibn si de Räiba ummanand
Koana hoat si an a Gsetz
De Lobby schreibt grad wieda a neis
De Richta sprechan
koa Recht fia de Arman
De Reichn kennan in ihra Gier
koa Dabarma

Bei de Wahln woaß koana
wem a sei Stimm gem kannt
De wo entscheidn soin
streitn grad midanand
As Parlament hat nix zum
sang beim Handls-Gsetz
De Regierung liagt weida
beim Fürsorge-Netz
Mia derfan oafach
ned so lang lem

Ned grad aufsang
Was kaputt ganga is
Dera Zeit muaßd was
dagegn hoitn
"Innehaltn" - sagt da Odilo
Steh bleibn - Ned so weida renna
De Technik bringt
am Mensch koa Heil
Ob a Automobil
koan Fahra ned braucht
Ob a App auf meim Smartphone
mei Zigarettn raucht
Werd koa App fia mi
meine Sindn biaßn
Kon koa App am Morgn
mein Schöpfa griaßn

A jeda hat sei Seel mitkriagt
Aba wanna de oiwei oliagt
reds boid nimma mid eam
bleibt stumm
Er selba sigt boid nimma
den Sinn in seim Lebn
Doch des is eam
zur Aufgab gebn
Rausfindn was de seine is
Was ea doa kon
Ned blind ned taub
durch de Stundn renna
ois daat ma mit koam
ned redn kenna

Zum Denga hamma
im Kopf an Vastand
Was Guads doa
kon a jede Hand
Gwahra schiassn
ins Lem grad Lächa
Menschn nemman
andane Menschn as Lem
Dawei is eam sei eigns
aa ois a Gschenk
vom Schöpfa gem
Da Mensch is ned grad
de Boana des Fleisch des Bluat
In dera Zeit daat wieda
as Nachdenga guat

A Freid an seim Lebn
Wer kannt de ned ham
Dadazua muaß koana ned
Schutzgräbn gram



Weihnachtn 2016 © Heinz Kobald



26.12.16 12:57


Jahrestreffen 2016 in Prutting

Altpfadfinder Rosenheim Jahrestreffen 2016 Prutting
Kolbermoor, August 2016

Liebe Freundinnen und Freunde !

Wir laden Euch zu unserem diesjährigen Alt-Pfadfinder-Treffen ein.

Am Samstag, 24. September 2016 um 16 Uhr

feiern wir den Gottesdienst in der
Kirche "Mariä Himmelfahrt" in Prutting (bei Rosenheim).

Pfarrer Zach oder Kaplan Hilger von St. Nikolaus in Rosenheim werden die Messe zelebrieren, Mitglieder der Pfarrgemeinde Prutting unterstützen uns bei der Gestaltung, so werden unsere Lieder mit der Orgel begleitet, außerdem erhalten wir eine kurze Einführung in die Kirche, die 2011 vollständig renoviert wurde.

Zu unserem Beisammensein treffen wir uns anschließend
ab 17:15 Uhr im Gasthaus "Zur Post" im Nebenzimmer.
(Parkplätze gibt es an der Kirche oder gleich neben dem Gasthof)

Wir freuen uns auf das Wiedersehen mit vielen treuen Freundinnen und Freunden!

Euer Paul und Georg

Eine organisatorische Bitte:
Wir hoffen auf ein Lebenszeichen von denen,
die nicht an unserem Treffen teilnehmen können !

Teilt uns bitte Änderungen mit: Anschrift, Telefon, e-mail etc.

Das Treffen 2017 findet wieder
am letzten Wochenende im September statt.

Almputz als Seniorensport
Wie in den letzten Jahren ist auch heuer wieder eine "Entbuschungs-Aktion" im September vom 13.9. bis 15.9. in Unterwössen auf der Jochbergalm geplant. Mit dem Erlös unterstützen wir, wie in den letzten Jahren, das Schulprojekt "METI in Bangladesch". Bei Interesse bitte melden bei Georg Schmid.

Paul Zehetmeir
Obere Breitensteinstraße 35
83059 Kolbermoor
Telefon: 08031-92913
e-mail: christaz@t-online.de

Georg Schmid
Pettenkofer Str. 21
83022 Rosenheim
Telefon: 08031-3523960
e-mail: georg.schmid.ro@gmx.de

23.8.16 19:53


Entbuschen auf der Jochbergalm

Entbuschung 2016 Jochbergentbuschung-entbuschung-entbuschung-entbuschung

Liebe Freunde der Altpfadfinderei
und des zünftigen Senioren-Daseins,


unter dem Motto "Almputz als Seniorensport" laden wir Euch auch in diesem Jahr wieder zu einer Entbuschungsaktion ein.
Almen verschwinden, wenn sie unterhalb der Waldgrenze von etwa 1800 m gelegen nicht periodisch geschwendet bzw. "entbuscht", d.h. vom Gehölzaufwuchs befreit werden.
Seit 2009 setzen wir das alte Versprechen "Der Pfadfinder schützt Pflanzen und Tiere" aktiv um, und verbinden die "gute Tat" einerseits mit Heimatpflege, andererseits mit einem Entwicklungsprojekt in Bangladesch. Gesponsert werden wir dabei von namhaften Getränkefirmen, organisiert wird das ganze vom Landschaftspflegeverband Traunstein.

In diesem Jahr wollen wir Teile der Jochberg-Alm in sanft-steilem Gelände von Gehölz in "Christbaumhöhe" befreien.



Der Jochberg-Hang mit den Christbäumen

Die Arbeit ist leichter, wie in früheren Jahren und unserem Senior-Dasein angepasst.
Die Jochbergalm liegt oberhalb von Unterwössen in 1256 m Höhe, mit herrlichem Blick ins Tal.



Die Auer-Alm, eine der drei Jochberg-Almen

Wie in den vergangenen Jahren geht der Erlös wieder an das Schulprojekt METI in Bangladesch zur Förderung der handwerklichen Ausbildung. METI heißt "Modern Education Trainings Institut" ( www.meti-school.de ). Nicht mit Auswendiglernen wird hier Schule gemacht, sondern durch selbstbestimmtes Lernen in kleinen Gruppen. Junge Menschen lernen die Sonne auf dem Dach mit Photovoltaik und im Schulgarten mit Blattgrün einzufangen. Genau das wird gebraucht, um der weltweiten Not, Perspektivlosigkeit und Flüchtlingsflut zu begegnen.

Wann?
Am 13. ( Dienstag ), 14. ( Mittwoch ), 15. ( Donnerstag )
September 2016

Wo?
Unterwössen, auf der Jochbergalm ( Salzburger Autobahn,
Ausfahrt Bernau, Richtung Grassau, Marquardtstein … )
An allen Tagen wartet um 8.00 an der Kirche in Unterwössen
ein Abholdienst zur Weiterfahrt

( es dürfen nur genehmigte Fahrzeuge hochfahren ).

Es macht Spaß mitzumachen in freier Natur und luftiger Höh alte Jugendlichkeit zu üben und Freundschaft zu pflegen. Auch eintägiges Mitmachen ist willkommen.

Die Jochbergalm ist bewirtschaftet ( mit eigener Käseproduktion ),
sie hat "Stil", ist sehr schön und sauber,
von einer Sennerin bewirtschaftet, die uns auch bekochen wird.
Es gibt ein Matratzenlager für 15 Personen ( DAV-ähnlich ).
Wer übernachten will, bitte Schlafsack mitbringen.
Das Matratzenlager ist unter dem Giebeldach, sehr niedrig und nur mit einer Stehleiter erreichbar. Außerhalb gibt es Toiletten mit Wasserspülung.
Wir hoffen, dass viele übernachten, denn die gute Almstube eignet sich trefflich für Gemütlichkeit und Gesang.

Anmeldung bei:
Georg Schmid: 08031-3523960
E-Mail: georg.schmid.ro@gmx.de, Handy: 0179-7879523
( die Alm hat keinen Netzempfang )

Mitzubringen:
Arbeitshandschuhe, Bergschuhe ( evtl. Gummistiefel ), Baumschere.

Lasst uns auch in diesem Jahr wieder für landwirtschaftliche Schönheit, Entwicklung in Bangladesch und persönliche Fitness in den "alpinen Ring" steigen: Macht mit !!!

Einsatzleitung: Sepp Heringer - Organisation: Georg Schmid

1.8.16 08:43


War stops eduction

Jesuiten Education War

war
stops
education
education
stops
war

60 Millionen Menschen sind auf dieser Erde auf der Flucht vor Krieg, Hunger und Unrecht.
Mehr als die Hälfte von ihnen sind Kinder und Jugendliche.

»Wir haben in Falludscha gelebt.
IS-Kämpfer kamen und begannen zu schießen.
Ich habe mich mit meiner Mutter unter der Treppe versteckt.
Draußen sind Häuser eingestürzt und Menschen gestorben.
Einige meiner Freunde konnten fliehen. Andere wurden umgebracht.«


Naaba, 9 Jahre, Erbil im Nordirak



Kinder zeichnen den Krieg

»Sie haben Menschen mit Messern umgebracht und Granaten geworfen.
Ich habe nichts mehr gegessen. Wir sind in eine Moschee geflohen.
Wir haben auf Matten geschlafen.
Als es zu regnen begann, ist das ganze Wasser herein gelaufen.«


Amina, 9 Jahre, Zentralafrikanische Republik


100 Euro für ein Kind und ein Jahr
kostet ein Platz in einem Bildungsprogramm


Jesuitenmission



10.8.16 11:39


Georgstag 2016 - Brannenburg -

Georgstag 2016 BrannenburgUnser Georgs-Tag ist am 29. April !

Alle auf den Guten Pfaden sind herzlich eingeladen !

Der Georgstag ist traditionell am 23. April, aber an dem Tag haben die meisten von uns andere wichtige Dinge zu tun.
Unser Georg hebt zwei neue Enkel aus der Taufe.
Das ist für einen Georg am Tag seines Namenspatrons ein ganz wichtiger Familientag.

Wir treffen uns am Freitag, den 29. April in Brannenburg

um 14 Uhr in der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt.

Parkplätze findet ihr hinter dem Schloßwirt und vor der Wendelsteinhalle.
Nach einer Andacht in der Kirche hören wir eine Einführung in die Geschichte der spätgotischen Kirche aus dem 12. Jahrhundert.

Danach laufen wir auf einem Kulturspaziergang rund um das Zentrum von Brannenburg.
Zum Abschluss setzen wir uns um 16 : 30 Uhr beim Schloßwirt neben der Kirche zum Gespräch bei Kaffee und Brotzeit zusammen.

Alle, die mitkommen wollen, sind herzlich eingeladen.
Pfadfnder gewesen zu sein, ist keine Voraussetzung.

Auf Euer Dabeisein freuen sich

der Paul und der Georg


Paul Zehetmeir
Tel. 08031-92913 - e-mail:christaz@t-online.de

Georg Schmid
Tel. 08031-3523960 - e-mail:georg.schmid.ro@gmx.de


12.4.16 00:08


Investitionen in Lebenswerte

Steyler Missionare - In welcher Erde wachsen Priester
In welcher Erde wachsen Priester ?

"Seelsorger - Entwicklungshelfer - Lebensretter



Priesterweihe in Togo

Steyler Missionare arbeiten seit 140 Jahren in den Gebieten der Erde, in denen die Armut herrscht. Sie helfen den Menschen, die in Not und Elend leben. Ohne Unterschied zwischen Religion, Kultur und Frau und Mann.

Rund um die Erde werden junge Männer berufen,
als Priester und Missionar den Menschen zu helfen.

Steyler Missionare leben in fast 80 Ländern dieser Welt mit den Armen, Entrechteten und Ausgegrenzten.
Auf der Überzeugung des Glaubens bauen sie Schulen, Krankenstationen und Werkstätten, sie öffnen den Zugang zu Bildung, lindern die Not und stehen den Menschen als Seelsorger zur Seite.

Über 1.000 junge Männer bereiten sich in diesem Jahr darauf vor,
Priester und Steyler-Missionar zu werden.
Sie wollen ihr Leben in den Dienst Gottes und der Menschen stellen.
Viele Männer kommen aus Gesellschaften,
in denen die Armut den gesamten Lauf des Lebens bestimmt.

Dennoch wollen diese jungen Männer ihrer Berufung folgen.

Was kostet die Ausbildung für einen Missionar ?

45 Euro für die Studienkosten in einem Semester
60 Euro für Bücher und Unterrichtsmaterialien in einem Semester
90 Euro für die Unterbringung und Ausbildung in einem Monat." ( 1 )

Sie kommen oft als Priester nach Europa,
weil das Abendland keine Priester auf ihren Weg ruft.

Für die Millionäre Europas zum Nachdenken:
In Priester investieren -
anstelle einer seelenlosen Gewinnoptimierung ?

Oder werfen die Verbraucher in Deutschland
mit den Lebensmitteln
auch andere Lebenswerte auf den Müll ?

"Der Umweltverband WWF hat in einer aktuellen Studie ausgerechnet,
dass die Deutschen jährlich 18 Millionen Tonnen Nahrung wegwerfen.
Das ist ein Drittel des gesamten Verbrauchs:
45 Millionen Hühnchen,
4 Millionen Schweine
250.000 Rinder
der laut Heinrich-Böll-Stiftung erst gar nicht auf die Teller kommt.
Das wird als "vermeidbarer Abfall" in Privathaushalten vergeudet." ( 2 )

Der seelenlose Konsum frisst die Erde auf.
Die Kirchen in Deutschland haben eine Kirchensteuer
- und trotzdem keine Priester !

"Der Hang zum steigenden Konsum ist das größte Hindernis,
an Ressourcen zu sparen und weniger Müll zu produzieren,
klagt der britische Entwicklungspsychologe Bruce Hood von der University of Bristol im Fachjournal Nature.
Er fordert eine Abkehr von Materialismus und Besitzstreben.

Für die Herstellung eines neuen Handys werden verbraucht:

60 verschiedene Metalle, einige kommen aus Krisengebieten.
1.300 Liter Wasser,
30 Kilogramm Kohlendioxid mischen sich in die Atemluft,
berichtet der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland.

Für ein Baumwoll-T-Shirt 2.700 Liter Wasser" ( 3 )

Dieses Wasser läuft an verdurstenden Menschen vorbei.
Wasser, Sauberes Wasser, das den Menschen vorenthalten wird,
die nicht mit Sauberem Wasser versorgt werden,
weil es andere für Dinge verbrauchen,
die nicht lebensnotwendig sind.


6. April 2016 © Heinz Kobald

_______________________________________________________

Quellen:

( 1 ) Steyler Mission

( 2 ) Zu gut für die Tonne
Verschwendung von Lebensmitteln:
Ernährungsminister Schmitdt will das Mindesthaltbarkeitsdatum abschaffen
Markus Balser
Süddeutsche Zeitung, 26. 27. 28. März 2016, Seite 1

( 3 ) Trügerisches Glück
Astrid Viciano
Süddeutsche Zeitung, 26. 27. 28. März 2016, Seite 35


7.4.16 17:45


Brot des Lebens

Brot Fleisch geworden
Das Brot, das Fleisch geworden ist



Wie kann uns dieser sein Fleisch zu essen geben?
Diese Frage erschreckte die Männer am Tisch.
Da saßen sie mit dem Mann, dem sie viele Jahre lang gefolgt waren und seinen Worten zugehört hatten. Viele seiner Worte hatten sie überrascht, weil er so viel Neues Denken von ihnen verlangt hatte.
Aber jetzt? Wie sollten sie diese Worte verstehen?
Saß er nicht mit ihnen am Tisch? Sahen sie nicht das Brot in seinen Händen, wie er es in Stücke brach und ihnen reichte.
Nehmet, das ist mein Fleisch.
Dann nahm er den Kelch mit dem Wein und sagte, das ist mein Blut, das für euch und für alle vergossen wird.
Sie hatten erkennen müssen, ihr Leben war mit dem Leben dieses Mannes nicht zu vergleichen.
Aber seine Worte jetzt überstiegen alles, was er bisher von ihnen verlangt hatte.
Er forderte sie sogar auf, das zu seinem Gedenken immer wieder zu tun. Wozu?
Das Geschehen erfasste sie mit seiner Ungeheuerlichkeit, die sie nicht wiederholen wollten. Wer von ihnen sollte den Mut dazu haben? Keiner von ihnen dachte daran, mit einem Messer ein Stück Fleisch aus seinem Körper zu schneiden. Oder gar das Blut zu trinken, das aus der Wunde floß.
Brot und Wein, das hatten sie auf ihren Wegen oft gegessen und getrunken. Aber nach diesen Worten wußten sie nicht, würden sie davon wieder essen können, ohne an den Schrecken aus den Worten zu denken, die dieser Mann an ihrem Tisch von sich selbst gesprochen hatte?
Er sprach auch von seinem Abschied von ihnen. Das konnten sie auch nicht verstehen, er sollte nicht mehr da sein, sie nicht mehr mit ihm gehen können?
Brot als Fleisch, Wein als Blut, das konnte in ihren Vorstellungen noch einen Platz finden, aber dieses Brot als sein Fleisch zu sehen und den Wein als sein Blut. Das für sie alle vergossen werden soll? Nein, Nein, das konnte nicht sein.
Unvorstellbar auch, sie sollten sich gemeinsam an einen Tisch setzen, das Brot brechen und es essen und dabei an sein Fleisch denken. Ganz gewiß würde ihnen auch der Wein nicht als sein Blut schmecken.
Warum nur hatte er ihnen diese Bilder gegeben?
Wie sollten sie wieder Brot essen, wenn sie hungrig waren, und Wein trinken, wenn sie der Durst plagte, ohne dabei an ihn zu denken?
Er wollte ihnen doch ein Zeichen geben, bei dem sie an ihn denken sollten, darum sollten sie es auch wiederholen. Aber warum nur mußte er das Brot zu seinem Fleisch machen und den Wein zu seinem Blut? Weil Brot und Wein so wichtig waren, um ihren Hunger und ihren Durst zu stillen? Weil sie mit diesen Speisen ihr Leben erhalten konnten?
Welches Leben wollte er ihnen mit diesem Brot und dem Wein geben? Welches Leben wollte er ihnen damit erhalten?
Ihr Verstand blieb verschlossen.
Brot, das sein Fleisch sein sollte.
Wein, das sein Blut sein sollte.
Alle sollten sie davon essen und trinken?
Zu welchem Leben führte er sie jetzt?


Ostern 2016 © Heinz Kobald


19.3.16 17:56


Versuch über das Göttliche

Volker Gerhardt,Sinn des Sinns,Versuch über das Göttliche,

Mehr Gott wagen



Der an der Berliner Humboldt-Universität lehrende Philosoph Volker Gerhardt hat einen spannenden Versuch vorgelegt,
In seinem neuen "Versuch über das Göttliche", sieht er die Überzeugungskraft der "religiösen Botschaft" gerade darin, dass es ihr gelingt, "ihre Anhängerschaft zum Leben zu verführen".

Weil es einen Sinn im Ganzen und durch das Ganze gibt,
ist es auch möglich, sich trotz aller Wirrnisse von Welt und Zeit,
sogar angesichts der Endlichkeit, der persönlichen Sterblichkeit
zu freuen - mehr noch: zu glauben.

"Wie anders sollen wir inmitten von Krankheit und Tod, Missgunst und Bosheit,
angesichts alltäglicher Gefahren ( … ) in der Lage sein,
im Bewusstsein eines göttlichen Grundes und
in der Hoffnung auf eine versöhnliche Aussicht handeln und leben zu können?"

Das erzeugt für Gerhardt keine weltfremde Illusion, sondern schafft Realität,
die kann als "vorrangige seelische Quelle des Glaubens angesehen werden".
Nicht ohne Wissen, nicht ohne den Drang, die Grenzen des Wissens abzuschreiten und sie mutig zu erweitern aber auch nicht ohne das Bewusstsein, dass der Glauben das Wissen in sich trägt und stets neu ausgreift nach Erkenntnis und Überschreitung.

So ist Glauben nichts Statisches, sondern für Gerhardt etwas Dynamisches, Progressives:
Unruhe, Suche, Dialog, Andächtigkeit, Achtsamkeit, Selber-Denken.

Volker Gerhardt weiß um die Grenzen rationalen Wissens ebenso wie um die Irrwege einer kirchlichen Beschwörungsreligiosität, die ihren Mangel an Erkenntnis und Einsicht umso mehr mit dogmatischer Behauptungswillkür zu übertrumpfen sucht,
wenn sie nicht gleich in pure Gefühlsduselei oder triviales Wellnessgetue abgleitet und ihr Heil dort sucht, wo die Vernunft abgeriegelt ist.

Die Weite des geistigen Horizonts zu verbinden mit der Bescheidenheit des akribisch religiös Suchenden, Ahnenden und um Sprache Ringenden, macht Gerhardts philosophische Meditation über den "Sinn des Sinns" so sympathisch:

Sie widersetzt sich nicht nur der Arroganz sowohl der religiösen wie der antireligiösen Besserwisser, sondern begleitet Schritt für Schritt den, der sich nicht zufrieden gibt mit der Allerweltsschonkost geistlicher Routine und auch nicht mit den Plattitüden jener "Weisheitslehrer", die behaupten, mit dem Göttlichen, mit Gott abschließen zu können, weil alles, was ist, angeblich aus sich selbst erklärbar sei.

Volker Gerhardt bevorzugt den Weg der ernsthaft Fragenden, Bohrenden und Zweifelnden, jener, die mit Kant den spekulativen "Gottesbeweisen" aus dem Sein oder dem Seienden nicht trauen und die nach Nietzsche ebenso wenig Ruhe geben wollen angesichts der großen Erregung, was im Menschen, als Mensch womöglich doch stirbt, wenn Gott "stirbt".

Gerhardt kann sich angesichts der Ignoranz mancher aus der eigenen Philosophengilde einem gewissen Spott nicht entziehen über jene, die meinen, dass Gott kein Thema der Philosophie mehr sein könne, weil es ihn ja nicht mehr gebe, weil er tot sei.

Dem Menschen fehlt eben doch was,
wenn Gott fehlt.

Glauben bedeutet für Gerhardt eine "Einstellung zum Wissen". Kein Ignorieren.
Der Glauben stehe sogar in einer besonderen Beziehung zum Wissen,
"die so eng und unverzichtbar ist,
dass man von einer notwendigen Verbindung sprechen muss.
Wissen gibt es nur in Verbindung mit dem Glauben,
und Glauben verliert seinen Sinn, wenn er keinen Bezug zum Wissen hat".

Aus der Tatsache, dass das Ganze stets in Beziehung steht zum Selbst und dass es eine Bedeutung hat für das sich selber bedenkende Dasein, wagt Gerhardt die Überschreitung auf das hin, was er als das Göttliche bezeichnet:

"Es ist das Ganze der Welt,
der gegenüber das Ganze eines Individuums
zu seiner einzigartigen Bedeutung gelangt."

Gerhardt wendet sich gegen Denkverbote und schlägt vor,
das Göttliche "als Bedeutung der Welt" zu beschreiben.
"Wenn Gott für den Menschen Bedeutung haben soll, kommt noch etwas hinzu:
Er muss ihm nahe stehen.
Gott muss dem Menschen so nahe sein
wie notfalls nichts anderes auf der Welt.
"


_________________________________________________________________


Textteile aus der Buchbesprechung von Johannes Röser in CIG 41 / 2014 S. 463

Volker Gerhardt, Der Sinn des Sinns - Versuch über das Göttliche

C. H. Beck München, 2014, 357 Seiten, 29,95 €


8.1.16 23:22


Weihnachten 2015

Auf Weihnachtn zum song


Was waar auf Weihnachtn zum song ?

Dass si de Menschn amoi vatrang
Ned oiwei aufanand eischlang
So ohne Waffn is de Menschheit ned zum Denga
Weis eanane Kinda de Waffn zum Spuin scho schengan
Schlag no zruck ! Laß da nix gfoin !
Mehr is vo dem Vastand ned zum woin

Fia Weihnachtn gibts an Katalog
A Künstlichs Liacht is grad en vogue
Engal konsda hauffaweis kaffa
Und mia kennan ganz ruhig schlaffa
Kimmd a dann da Weihnachtsmann
Rammas Krippal ganz schnell zsamm

Herbergssuche mid am Kind
Gehts no weida aba gschwind
Auf a soichane Wandarei
lasst ma si doch jetz ned ei
Schaugts da Stern is wieda da
Der leicht aa in Afrika
Deszweng brauchats des doch ned
dass a vor da Tir draußd steht
Weihnachtn is a Hoffnung fia alle
Aa fia de dort drinn im Stalle

Weihnachtn - Was is des heit
Ums Heilige Land da Ewige Streit
Wia soi des Stickal auf da Erdn
grad fia de oan a Hoamat werdn

Nix vom Heiland waar zum hörn
wei d Kanonen oiwei störn
Nix zum hörn was d Engal singa
wei se de ganz laud umbringa

Wanns Vanillekipfal singt
und da Stern aufd Spitzn springt
steht da Weihnachtsmo scho do
Nix vo Bethlehem und so
In de Fensta vo de Gschäfta
glitzat bunt des Weihnachtsgschäft
Olle Jahr de selbn Liada
Koana fragt da no Warum ?
Jesus - wer soi des jetz sei
Josef und de Maria sei Wei
Wirkli ned - Des passt da ned
D Leit san ja nimma so bläd

In da Heilign Nacht gibts Gschenka
Da muaß koana weid zruck denga
Woher soin de König sei
Warn de wirkli aa dabei
Woassd mid soichane oidn Gschichtn
konsd koa Weihnachtn ned richtn


2015 © Heinz Kobald



30.11.15 12:02


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