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Großholzhausen 2019

Umweltverschmutzung und Klimawandel

Wie geht es euch, wie geht es dir, wenn du diese Schlagworte hörst?
Bist du genervt? Besorgt? Wütend oder gleichgültig?
Egal welche Zeitung ich aufschlage, welchen Sender ich einschalte oder welche Nachrichten ich anhöre.
Die Themen Umweltverschmutzung und Klimawandel sind allgegenwärtig.
Ich bekomme schnell den Eindruck, alle reden und keiner tut etwas.
Zuständig sind immer die "Abwesenden".

Papst Franziskus hat sich in seiner Enzyklika "Laudato si" aufmerksam mit den Nöten dieser Zeit befasst und auf die mahnenden Worte seiner Vorgänger hingewiesen.
Was hat sich seitdem verändert?



Jede Meinung, jedes Argument, jeder Vorschlag ruft Gegner auf.
Die sogenannten Klimaleugner, die als Ursachen der Erderwärmung eine Veränderung in der Umlaufbahn der Erde um die Sonne, eine Verschiebung der Rotationsachse der Erde, im Vulkanismus oder eine Störung im Sonnenzyklus erkennen wollen.

Die Gleichgültigen, die sagen, was kann ich schon tun?
Die Verantwortung der Politik muss die Voraussetzungen schaffen und mit Geboten und Verboten die notwendigen Regelungen durchsetzen.

Politiker der Entwicklungsländer argumentieren, sie dürfen erst in Verantwortung genommen werden, wenn ihr Land den Stand der Industrieländer erreicht hat.
Warum soll die Dritte Welt zulasten der ersten Welt verzichten?

Den Überreichen, den Investoren, den Gierigen ist es egal, zu wessen Lasten sie ihren Reichtum vermehren. Die Erde ist nur für sie da, um ausgebeutet zu werden.

Was können wir tun - Du und ich?
Dazu ist mir ein russisches Sprichwort eingefallen:
"Auch die längste Reise beginnt mit dem ersten Schritt."

Also tun wir den ersten Schritt, fangen wir bei uns an. Egal was die anderen sagen.
Wer sich bewegt, verändert seine Blickrichtung, erhält neue An- und Einsichten, wird beweglicher, besonders im Kopf.
An einem Beispiel will ich zeigen, was bereits das kleinste Geschehen bewirkt:
Nur 40 Minuten Regen waschen alle Giftstoffe aus einer Zigaretten-Kippe heraus.
Diese hochtoxischen Stoffe verseuchen das Trinkwasser und schaden der Gesundheit von Mensch und Tier.
Weitere 100 Jahre dauert es, bis die restliche Kippe zerfällt in mikroskopisch keines Mikroplastik, das im Erdreich versickert und in das Grundwasser eindringt.
Ein Angriff auf das Wasser, die Grundlage allen Lebens und Anfang der Nahrungskette.
Wenn ich daran denke, wie viele Millionen Tonnen von Zigaretten-Kippen jeden Tag achtlos weggeworfen werden,
dann erscheinen mir die wenigen Schritte zum Abfalleimer als ein Großer Schritt für die Menschheit.




29.10.19 06:30
 
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