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Israelisch-Palästinensische Freundschaft

Neve Shalom Friedensdorf


Jüdisch-Arabisches NEIN zum Krieg, Foto: Nadine Nashef

Neve Shalom
Das Friedensdorf



Die ganze Welt schaut auf den grausamen Krieg im Gaza.

In dem israelisch-palästinensischen Friedensdorfs Neve Shalom / Wahat al-Salam haben rund 400 Personen in Tira für Frieden und jüdisch-arabische Partnerschaft demonstriert.
Mehr als 400 Personen, Araber und Juden, trafen sich, um gegen die Gewalt Stellung zu beziehen und für Versöhnung und Gleichberechtigung der Völker und eine gemeinsame Zukunft zu werben.

In dem Ort in der Mitte zwischen Tel Aviv und Jerusalem leben seit Jahrzehnten Juden und Araber gleichberechtigt zusammen und versuchen, gegenseitige Vorurteile durch Verständigung und Bildung abzubauen.

Der Leitgedanke lautete:

"Juden und Araber
weigern sich,
Feinde zu sein."

Bei der Kundgebung in Tira sprachen sich ein Vertreter des Stadtrats der benachbarten jüdischen Kommune Kfar Sava, ein Stadtrat von Tira sowie Knesset-Abgeordnete für energische Schritte zum Frieden aus.
Die Atmosphäre derzeit sei allerdings außerordentlich bedenklich.
Die Beziehungen zwischen palästinensischen und jüdischen Bürgern in Israel haben sich dramatisch verschlechtert.

Eyas Shbeta schreibt:
"Wenn ich meine Töchter anrufe, und sie befinden sich gerade in einem Bus, antworten sie nicht. Denn sie haben Angst, in der Öffentlichkeit Arabisch zu sprechen.
Sie könnten von jüdischen Israelis bedrängt werden.
Ich habe mehrere Kriege und zwei Intifadas erlebt. Ich bin kein Mensch, der schnell Angst hat."
Doch "zum ersten Mal in meinem Leben" sowie in den 34 Jahren im Friedensdorf fürchtet er um sein Leben.

Erst vor kurzem hatte die Polizei jüdische Israelis angewiesen, den bekannten arabischen Samstagsmarkt in Tira nicht mehr zu besuchen.
Der israelische Außenminister rief zum Boykott arabischer Läden auf, die ihre Solidarität mit den Menschen in Gaza zum Ausdruck bringen.

Weihbischof William Shomali vom Lateinischen Patriarchat in Jerusalem setzt auf die "Stimme der Vernunft" - und aufs Gebet.
"Es hat noch keine Früchte getragen, aber eines Tages wird es Früchte tragen, davon bin ich überzeugt."

Am kommenden Sonntag wird in allen Kirchen des Heiligen Landes und ... in allen Kirchen Frankreichs ein besonderes Gebet für Gaza und das Heilige Land gesprochen.

"Der Herr kann nicht taub bleiben
angesichts unserer Schreie der Not."

jsp

Quelle: CIG 31 / 2014, Seite 355
Wir weigern uns, Feinde zu sein


2.8.14 16:00
 
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