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Meinungs-Freiheit, die verletzt

Charlies Presse-Freiheit
Charlie versteht
Pressefreiheit falsch




Die Freiheit des Menschen bedeutet nicht,
den anderen Menschen beleidigen zu dürfen.
Die Freiheit des anderen Menschen bedeutet nicht,
diese Beleidigung dulden zu müssen.
Die Freiheit der Meinungs-Äußerung bedeutet nicht,
gegen andere einen Meinungs-Terror zu entfachen.


Zitat:
»Der Auslöser der aktuellen Gewaltausbrüche
waren verschiedene Karikaturen vom Propheten Mohammed.
Sind die Zeichner zu weit gegangen?


Ich will hier keine Pauschalkritik an den Medien äußern.
Es gibt sehr gute Kommentare zum Thema, viele sind oft auch selbstkritisch.
Aber ich muss schon darauf aufmerksam machen,
dass die Pressefreiheit auch Presseverantwortung einschließt.
Ich habe für den Inter Action Council früherer Staats- und Regierungschefs
unter der Führung des ehemaligen Bundeskanzlers Helmut Schmidt
eine Erklärung der Pflichten für die Presse ausgearbeitet.

Und da steht im Paragraph 14:

"Die Freiheit der Medien
bringt eine besondere Verantwortung
für genaue und wahrheitsgemäße Berichterstattung mit sich.
Sensationsberichte,
welche die menschliche Person oder die Würde erniedrigen,
müssen stets vermieden werden".


Damals haben verschiedene Pressevereinigungen gegen diese Erklärung protestiert.
Heute zeigt sich, dass es dringend notwendig ist,
dass man mit der Pressefreiheit auch die Presseverantwortung betont.

Haben die Karikaturzeichner also ihre Presseverantwortung nicht wahrgenommen?

Sie haben mehrere Tabus auf einmal verletzt.
Der Islam ist gegen religiöse Menschendarstellungen und
will den Propheten nicht abgebildet haben,
um auch jeglichen Götzendienst zu vermeiden.
Wenn man nun diesen Propheten in Form von Karikaturen
mit terroristischen Zeichen und mit modernen Waffen in Verbindung bringt,
dann ist man da zu weit gegangen.
Wenn strafrechtlich vorgegangen werden kann,
gegen die Verleumdung einzelner Personen oder Organisationen,
zum Beispiel gegen Holocaust-Leugner,
dann geht es nicht an,
dass man religiöse Symbole beliebig missbrauchen kann.
Das gilt nicht nur für den Propheten Mohammed, sondern auch für Jesus Christus.
Ich habe mich oft darüber geärgert,
mit welchem Leichtsinn und welcher Unverschämtheit
Jesus von Nazareth bedacht wurde.
Das geht schlicht zu weit und da wäre Besinnung dringend nötig.«




5. Februar 2015 - Heinz Kobald


_________________________________

Quelle:
Hans Küng - "Doppelbödigkeit der westlichen Politik muss ein Ende finden"
07. 02. 2006
Der Theologe Hans Küng sieht eine Mitverantwortung des Westens
im Streit um die Karikaturen des Propheten Mohammed.
Im Interview mit DW-WORLD fordert er die westliche Welt zur Besinnung auf.


5.2.15 08:58
 
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