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Charlie, der Islam und die Meinungsfreiheit

Das Attentat auf Charlie Hebdo
Das Attentat auf "Charlie Hebdo"


Auszüge aus dem Kommentar in CIG 3 / 2015: ( * )

»Das Attentat auf "Charlie Hebdo" hat die Menschen vieler Weltgegenden erschüttert.

Die Mörder wollten die Ehre Allahs und des "Propheten" Mohammed wiederherstellen,
deren Lästerung durch das sogenannte Satiremagazin rächen.

Wir trauern, und wir haben Mitleid mit den Opfern und mit den Machern des Blattes,
auch wenn uns deren penetrante antireligiöse Militanz beleidigt.

Die Beileidsbekundungen steigerten sich rasch zu einer kollektiven Empörung.
Alle waren plötzlich Charlie.

In der Entrüstung hieß es allerdings sofort auch wieder aus vielen Mündern:
"Satire darf alles!"

Die Verunglimpfung, Verächtlichmachung des Heiligsten,
das der Mensch in seiner Sündigkeit und Sterblichkeit haben kann,
wurde geradezu zum Inbegriff der Freiheit der freien Welt stilisiert.

Sogar Theologen verstiegen sich wieder einmal zur Behauptung
Gott könne gar nicht beleidig werden. Woher wissen die das?
Hat Gott es ihnen per Verbalinspiration mitgeteilt, ins Ohr gesagt?

Unter dem Deckmantel von Satire wird offenbar alles gerechtfertigt,
sogar übelste antireligiöse Volksverhetzung.

Doch Opfer sind Opfer, ihnen gehört unsere Anteilnahme, unser Mitempfinden,
und Mörder sind Mörder, besonders barbarisch, wenn sie im Namen Gottes handeln.

Wer gestern darauf hinwies, dass der Islamismus im Islam,
in seiner Ursprungsgeschichte, in der Person Mohammeds selber verankert ist,
wurde vom Medien-Mainstream und von einem kollektiven Entrüstungssturm
nicht zum - was logisch wäre - "Islamistenfeind", sondern zum "Islamfeind" gestempelt.

Wer als derselbe heute die Lästerungen von "Charlie Hebdo" verwerflich findet,
wird in der Shit-storm-Logik plötzlich zum Dschihadistenfreund gemacht.
lrgendetwas kann da nicht stimmen.

Vielleicht denken die Hysteriker und Shitstormer mal darüber nach,
wieviel Intelligenz sich in "Schwarmintelligenz" befindet.

Das Logo JE SUIS CHARLIE hat - unbeabsichtigt -
in sich eine kleine ironische Pointe versteckt.
Wer schnell liest, das Achtelgeviert zwischen JE und SUIS optisch überspringt
und dabei auch noch das I übersieht, liest: JESUS.
Wie witzig, wie satirisch!

Ich bin solidarisch mit den Opfern,
besorgt um des christlichen Abendlandes Freiheit und Geistessubstanz,
aber ich bin nicht Charlie.
« ( * )


Dieses hier ausgedrückte Unbehagen ist es,
vor dem die "Beschützer des Abendlandes" die Menschen in Europa aufrichtig bewahren sollten.


8. Februar 2015 - Heinz Kobald


_______________________________________


( * ) Quelle:
FREIBURG, 18. JANUAR 2015 - CIG 3 / 2015
DER KOMMENTAR - JE SUIS CHARLIE ?


8.2.15 16:51
 
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